#11 Machen Kinder glücklicher?

Shownotes

Machen Kinder unser Leben wirklich glücklicher – oder kosten sie uns vor allem Schlaf, Nerven und Geld? 😄

In dieser Folge sprechen Julia und Bianca ganz ehrlich über das Leben mit Kindern: vom Baby-Bubble-Gefühl und völliger Überforderung nach der Geburt bis hin zu Teenager-Zeiten, Stolz, Sinn und den Momenten, in denen man sich fragt: „Was habe ich mir da eigentlich angetan?“ 😂

Wir schauen uns Studien an, die zeigen: Eltern sind nicht automatisch glücklicher als Menschen ohne Kinder – empfinden ihr Leben aber häufig als sinnvoller. Und plötzlich wird die Frage nach dem Glück viel spannender.

Welche Rolle spielen dabei Partnerschaft, finanzielle Sicherheit, Unterstützung durch Familie und Freunde, Kinderbetreuung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen? Und kann ein Kind eine Beziehung stärken – oder sogar zur Belastungsprobe werden?

Eine ehrliche, persönliche und durchaus kontroverse Folge über Kinder, Glück, Sinn, Partnerschaft und die Realität des Familienlebens.

🎧 Hör rein und finde heraus, was uns am Ende wirklich glücklich macht.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Moin!

00:00:01: Willkommen bei Butter bei die Fische.

00:00:03: Zwei Frauen, zwei Lebensphasen zwischen Atempausen und Alltagswahnsinn.

00:00:07: Die eine ist Mitte dreißig umkommt aus dem Frankenländle

00:00:11: Und die andere Mitte vierzig und es gebürtiger Fischkopf.

00:00:14: Beide sind Mama beide sind Coaches die eine für gesunde Atmung und

00:00:18: die Andere für mentale Gesundheit.

00:00:20: Wir sprechen mit dir über das wahre Leben Mit all den ungeschönten Details unter richtigen Prise Humor

00:00:26: Keine Tabus, kein Gedöns.

00:00:28: Einfach über die Dinge, über die im Warnleben nicht gesprochen werden!

00:00:32: Also lass uns loslegen!

00:00:34: Let's go!

00:00:36: Hallo und herzlich willkommen bei Butter bei die Fische.

00:00:39: Heute wird es mal wieder persönlich Und ein bisschen provokant und ehrlich gesagt hochaktuell.

00:00:45: Macht ein Kind eigentlich glücklicher oder ruhe nie das einfach nur unseren Schlaf und unser Bankkonto?

00:00:50: Vorab schonmal so viel.

00:00:52: Wir glauben dass ist gar nicht die richtige Frage.

00:00:55: Viel spannender ist, warum die Antwort jeder Mensch Land und Lebensphase so wild auseinander klafft.

00:01:00: Um genau das ist heute unser roter Faden.

00:01:03: Wir haben uns dafür ein paar relevante Studien angeschaut Und schauen mal ob wir das so auch bestätigen können.

00:01:10: für uns.

00:01:11: Hallo Bianca!

00:01:12: Schön dass ich wieder bei dir sitzen darf

00:01:13: Hallo Julia

00:01:14: Mit einem heisskalten Frappé Weil wir haben gerade Hochsommer wo wir die Folge aufnehmen.

00:01:20: Und ja wir haben uns ein spannendes Thema wieder ausgesucht So, da folge ja Menschen.

00:01:26: Es sind Menschen mit oder ohne Kinder glücklicher.

00:01:29: und jetzt gleich mal so die Einstiegsfrage für dich du hast deinen Sohn, der ist ein Teenager-Alter.

00:01:34: ich habe auch einen Sohn Der ist allerdings im Kindergartenalter Und du hast vielleicht einiges, vielleicht voraus an Erfahrung was das betrifft bzw.

00:01:42: Ich bin

00:01:43: viel glücklich bis

00:01:45: zum Klub.

00:01:47: Also es ist Glücksbarometer, sagen wir mal so über ich würde es mal Glücksparometer nennen hat sich das in den Laufe der Jahre verändert, wovon Baby über Kleinkindalter bis Teenager alter oder ist immer gleich geblieben?

00:02:02: Ja es hat sich komplett verändert.

00:02:05: Also ich finde dieses Glücksempfinden bei der Geburt war zum Beispiel was ich so nicht hatte.

00:02:13: Ich war da erstmal eigentlich gefühlt und überfordert mit weiß nicht ob das der Hormon Cocktail war oder so.

00:02:19: Dann, wenn ich jetzt zurückblicke ... Da kommen wir auch noch drauf.

00:02:23: Wenn ich zurückblicke denke ich, es war so eine schöne Zeit mit einem kleinen Baby und das war so schön als er nicht laufen konnte und als er noch irgendwie gekrabbelt ist.

00:02:32: Und da hat ihr so goldene Löckchen und dann habe ich ein romantisches Bild von unserem Sohn wie der, wie das so war mit Kind oder auch von der Zeit.

00:02:42: Und wenn ich aber mal realistisch zurückdenke fand ich gerade auf das erste Jahr so anstrengend, dass ich mich dafür bewusst entschieden habe nur ein Kind zu bekommen zum Beispiel und auch die Schwangerschaft war nicht so unangenehm.

00:03:00: Das ist auch so ein Faktor was ich gesagt habe.

00:03:01: also auf gar keinen Fall noch ein zweites plus noch ein paar andere Faktoren on top!

00:03:07: Und wenn ich jetzt gucke... Jetzt ist er fünfzehn dann ist das auch oft ein lachendes und weines Auge.

00:03:15: Ich hab viel weniger mit ihm zu tun im Sinne von, dass ich Dinge machen muss.

00:03:19: Im Moment bin ich ja immer eher Taxi oder Geldgeber ... Oder die blöde Mama, die alles verbietet?

00:03:28: Die, die das Handy ausschaltet?

00:03:29: Ähm... Die Uhrzeit mitgibt!

00:03:32: Also diese ganze Zeit eigentlich gefühlt nur reglementiert.

00:03:36: Und dementsprechend das Glücksgefühl in der Situation nicht besonders hoch, weil dann ist einfach immer der Arsch vom Dienst.

00:03:45: Aber nichtsdestotrotz bin ich... gibt es Momente.

00:03:48: jetzt hatten wir gerade Abschlussfeier an die Schule also Realschule und dann ist schon so, dann sitze ich da auf meinem Stürchen mit keine Ahnung wie vielhundert anderen Eltern und hab' dann die Tränen in den Augen und denkt mir so Was für ein toller Mensch, der da irgendwie aus uns geworden ist und was er sich gemacht hat.

00:04:10: Was natürlich auch einen Beitrag dazu geleistet haben.

00:04:13: Aber ja... Also er isst

00:04:15: noch so ein bisschen stolz wahrscheinlich auf.

00:04:17: Voll stolze Mama oder Papa.

00:04:19: Und dann hat man das Gefühl mal etwas Sinnvolles mit seinem Leben angestellt.

00:04:25: bis jetzt?

00:04:26: Genau darum!

00:04:26: Das ist die Frage euch häufig auch, wo sich die Studien damit beschäftigen.

00:04:30: Da kommen wir gleich nochmal darauf zurück.

00:04:33: Wie ist es bei dir?

00:04:34: Bei mir ist ja.

00:04:35: Wenn wir uns nicht nicken, soll ich gar nicht so lange zurück wie mein Sohn ein Baby war.

00:04:46: Aber ich kann dazu sagen... Also ich hab mich am Anfang die ersten zwei Wochen nach der Geburt wie so einer Bubble gefühlt So richtig so eine Baby-Bubble.

00:04:59: Und ich wurde auch umsorgt, also meine Eltern zum Beispiel und auch die Schwiegereltern haben für uns gekocht und alles.

00:05:06: Also du hast sich wirklich so fein lassen können.

00:05:08: Auch wenn wir in einer Bubble ist nach Hause gekommen aus dem Krankenhaus, die Wohnung mal blitzeblang geputzt.

00:05:15: Wow!

00:05:15: Echt toll.

00:05:16: Da muss man sagen da hatte ich schon einen guten Rückhalt.

00:05:19: aber als da die zwei Wochen vorbei waren wo mein Mann dann auch wieder in die Arbeit gehen musste Da hab ich so das Gefühl gehabt, ein kurzes Loch zu fallen.

00:05:29: Weil dann plötzlich die alleinige Verantwortung hatte

00:05:33: für dieses

00:05:33: kleine Wesen und ich so ... Okay, was mach' ich?

00:05:37: Am Anfang macht's ja noch nicht viel, wenn wir viel schlafen.

00:05:40: Aber ich habe mich manchmal so ... Ja irgendwie so alleine gefühlt auch und dachte, okay jetzt geht es Leben von meinem Partner wieder ganz normal weiter und ich bin zu Hause.

00:05:50: So hab ich mich dann manchmal irgendwie gefühelt gehabt.

00:05:52: also ... ob es andere auch so hatten oder ob du das auch so hattest dann?

00:05:58: Schon.

00:05:59: Also ich fand, dass auch also in diesem Moment wo mein Mann wieder arbeiten gegangen ist, das hatte ich auch.

00:06:05: Der war vier Wochen nach der Geburt.

00:06:07: War er schon noch hier glaube ich.

00:06:09: Ich habe vier Wochen waren's.

00:06:11: Wir sind ja sozusagen die eine der ersten Jahrgänge, die dieses Elternzeit-Thema hatten und wir hatten ganz liebe Nachbarn zu der Zeit, die selber keine Kinder hatten.

00:06:22: Da hab ich dann gefragt, ob die erste Woche oder so mir hilft.

00:06:27: Also nachdem Steffen dann wieder arbeiten gegangen ist, ob sie mir hilft mit dem Kochen und so... Ob wir uns mittags zum Essen einladen können?

00:06:36: Weil ich wusste nicht wie ich mich irgendwie an Herd stellen soll um was kochen soll!

00:06:40: Und auch irgendwie

00:06:41: was?!

00:06:42: Mein das Kindes trinkt bei dir, ich habe gestillt, das war jetzt unproblematisch.

00:06:45: aber also ich war mit meinem neuen Leben komplett überfordert.

00:06:50: Nee, ich selbst das Duschen aber hin und raus.

00:06:52: Ja!

00:06:53: Beziehungsweise als man so noch klein war... ...und sich nicht bewegt hat.

00:06:57: Also konnte man ihn vor die Dusche ablegen auf einer Decke.

00:07:02: Wusste er ist auch da, wenn ich durch eine Dusche komme?

00:07:06: Aber sobald er dann das Krabben angefangen hat, dann konntest du... Da musste selbst das duschen wirklich organisiert werden.

00:07:11: Du musst dich immer warten.

00:07:12: Das war der endlost langste Tag.

00:07:14: Wenn mein Mann irgendwann aus der Arbeit gekommen ist oder aufgehört und zu arbeiten und ich dann... Hier, ich will mich jetzt duschen.

00:07:20: Das Grundbedürfnis für

00:07:21: Frieding.".

00:07:24: Also das war ... Ich fand die ich schon immer sehr lange dieses Warten und irgendwann bin ich dann auch natürlich in eine Krabbelkruwe gegangen um dann Kontakt zu anderen Eltern zu knüpfen

00:07:35: usw.,

00:07:36: was man halt so macht oder Baby-Spümmeln und so.

00:07:39: Um mal ein bisschen den Alltag ein bisschen interessanter zu gestalten.

00:07:43: Für einen auf selbst weil ich mein fürs Baby macht es jetzt keinen Unterschied oder fürs Kind Es braucht in dem Moment ja nur eine Person, die fürsorglich ist.

00:07:52: Genau!

00:07:52: Die da ist... Aber im Endeffekt hat es für mich schon ein Unterschied gemacht, dass ich mal rausgekommen bin aus meiner Bude sozusagen oder diese finkliche Spazierengehen einfach meine Runde um Block drehen und so was.

00:08:04: Ja das war schon wichtig dann auch.

00:08:06: Ja irgendwie so wieder auch Routinen zu entwickeln also neues Leben zu entwickeln.

00:08:09: Ja genau.

00:08:10: aber die Frage ist ja macht jetzt glücklich?

00:08:12: Oder nicht?

00:08:13: Also es war jetzt sicherlich ne anstrengende Interessante und Erfahrungen, weil es einfach auch so völlig neue Körpergefühle mit sich gebracht hat.

00:08:23: So was wie Schwangerschaft wenn man auf einmal von innen getreten wird.

00:08:29: Wo man's erst nicht erwarten kann schwanger zu sein dann ist man kann uns irgendwann nicht mehr erwarten das wieder loszusehen.

00:08:34: Dann will man das geboren haben.

00:08:35: da wollen wir jetzt aber eigentlich wieder lieber reinstecken weil der geschützte als draußen.

00:08:38: also lauter so emotionale Themen die mega anstrengend sind und die Frage ist ja Was ist es wert?

00:08:48: oder was macht das mit unserem Leben, als dass wir uns dazu entscheiden, eben Kinder zu bekommen?

00:08:53: Weil das kann ich rational begründen und sagen okay.

00:08:58: Ich möchte meine Gene weitergeben, kann ein Grund sein.

00:09:02: Oder ich möchte mich ... Ich möchte, dass ich einen Menschen auch bilde sag' ich mal also was hinterlasse.

00:09:12: Ja aber ich muss auch sozusagen wenn Es ist ja nicht ohne Grund, dass Babys ganz niedlich auf die Welt kommen und auch niedlich bleiben.

00:09:21: Ganz lange.

00:09:24: Also das heißt ... Wenn ich dann immer einen Sohn angeschaut habe, hast du schaue ich so ein Glücksgefühl bekommen?

00:09:30: Immer wenn er so ein Gesicht verzogen hat oder das Geräusche gemacht oder das erste Wort gesprochen hat oder Mama gesagt oder es in der ersten Schritte gemacht hat.

00:09:41: Das sind alles Erinnerungen die bleiben.

00:09:45: Also das heißt, du verdrängst ja quasi diese Erinnerung, diese schönen, verdrängen ja diese negativen Anführungszeichen, negative Erinnerungen, also anstrengenden belastenden Erinnernungen und ich glaube es ist genetisch auch bedingt.

00:09:58: Ich glaube es muss so sein, was sonst würdest du hier keine Zweites oder Drittes oder Viertes Kind kriegen?

00:10:03: Gehe jetzt mal davon aus weil wenn du zum Beispiel eine schwere Geburt hattest und dann dich für ein zweites Kind entscheidest musst du das ja eigentlich mehr oder weniger schon wieder fast verdrängt haben.

00:10:12: Sonst würdest du dich in dem Leben noch weiter fortführen.

00:10:16: Das ist ein wichtiger Punkt, den du gerade ansprichst, weil wir können das heute entscheiden.

00:10:21: Ja?

00:10:21: Das ist ja noch nicht lange so.

00:10:22: Das war erst seit ... Wann haben Sie PLMF?

00:10:26: und ich glaube, neunzehntsiebzig oder so?

00:10:27: Seitdem können wir Frauen entscheiden, ob wir schwanger werden oder nicht.

00:10:30: Und fand auch eine spannende Statistik.

00:10:33: Wir befragen dann immer mal ein bisschen die KI zu den Themen, die wir so besprechen.

00:10:38: europaweit werden übrigens immer noch forty-fünf Prozent der Frauen ungewollt schwanger.

00:10:43: Das finde ich

00:10:43: immer noch ganz schön viel für mich, das ist so etwas wie Verhütung gibt und aber das ist ja so ein Faktor.

00:10:53: wir können das entscheiden zu sagen okay ich will schwanger werden oder nicht schwanger werde und das ist auch Flurensägen zugleich heutzutage.

00:11:06: Also für uns Frauen ist es wichtig, dass wir das entscheiden können.

00:11:10: Weil es uns aus einer Situation herausholt in der wir immer wieder sonst in eine Abhängigkeit geworfen wurden, sag ich mal ne?

00:11:18: Also den Moment wo wir dann Kinder gekriegt haben waren oder meine Oma würde ich jetzt mal sagen Das ist noch so die Generation wo das anders war War das ja immer dann gleich so.

00:11:28: okay du bist jetzt abhängig vom Kell und du kriegst dir sowieso Kinder Du brauchst auch nix lernen oder so.

00:11:32: also das hat ja viele Aspekt mit sich gebracht wenn man Kinder bekommen hat und ich kann also auch genauso gut verstehen warum heute total Frauen sagen, ich will kein Kind.

00:11:44: Aber wollen wir von der Weg erst noch bevor wir den Punkt ansprechen, warum es gründet dafür gibt keine Kinder zu kommen, wollen wir darüber so sprechen dass es eine Studie gibt zum Beispiel oder es gibt zwei Studien die sehr ähnlich sind zum Beispiel eine von der Uni Köln, die zufriedenheit vs.

00:12:02: Sinn sozusagen untersucht hat und über dreiundvierzigtausend Menschen aus dreißig europäischen Ländern quasi ausgewertet hat.

00:12:10: Und das zentrale Ergebnis war eigentlich also Eltern sind nicht automatisch zufriedener oder glücklicher mit ihrem Leben als Kinderlose aber Eltern bewerten ihr Leben als deutlich sinnvoller

00:12:22: d.h.,

00:12:23: dieses Gefühl Gebrauch zu werden gibt Ja, denn Menschen einen Sinn und ich meine Kinder brauchen ja die Eltern beziehungsweise in den Bezugspersonen.

00:12:34: Und das ist tatsächlich wurde so in diesen Studien oder dieser Studie von der Uni Köln herausgefunden dass die Lebens- und die Lebenszufriedenheit steigt kurz nach der Geburt an.

00:12:47: So diese Freudenpeak was sich gerade erzählt haben diese Bubble aber sinkt dann auch wieder relativ schnell, also wie ich es auch gerade erzählt habe.

00:12:55: Es spiegelt sich eigentlich so ein bisschen wieder was ich dir gerade erzählt hab.

00:12:58: Also das wenn der Alltag wieder so rein prallt sozusagen und dann die ganze Unterstützung vielleicht ein bisschen wegbricht endet der Partner oder gewisse Netzwerke wie Familie Dann sinkt dieser zu Friedenheits Index oder diese Glücksbarometer sinkt dann wieder.

00:13:20: Ich glaube auch, dass es tatsächlich so ein bisschen darauf ankommt, weil in der Studie geht's ja auch darum, dass man ... Wir reden hier über Eltern, wir

00:13:27: reden über zwei.

00:13:29: Ja, mit zwei Eltern genau!

00:13:30: Also

00:13:30: zwei Personen.

00:13:32: und wenn ich jetzt gucke, da steht noch was mit Frauen im niedrigen soziokonomischen Status, das heißt sie sind halt vielleicht sozial nicht, haben keinen Akademikerjob?

00:13:45: Und sind vielleicht auch irgendwie schlechter gestellt, grundsätzlich vom finanziellen her.

00:13:51: Die zahlen halt eher drauf und dann auch noch allein erziehen das ist so ... Das ist der Super-Gau sag ich mal weil wenn ich mir überlege ich hätte Wer alleine ziehen gewesen und hätte auch noch nicht.

00:14:07: Ich habe ja jetzt kein großes Netzwerk zum Thema Familie Allein mit einem Säug legen Nach Hausnummer.

00:14:15: Also

00:14:16: gerade am Anfang, also gerade diese Phase nach der Geburt wo du ich sag mal ja du musst dich erstmal wieder eingerufen, du musst sich erst einmal wieder finden wie Routinen entwickeln und vielleicht dann auch neue Netzwerke schaffen oder so weil Alte nicht vielleicht nicht mehr funktionieren war.

00:14:36: Ich war zum Beispiel bei meinen Freundinnen einer der ersten die Kinder bekommen hat das heißt ich war auch erstmal aus dem Vorbei.

00:14:45: Heute Abend gehen wir in die Disco.

00:14:47: Halt ich keinen Bedürfnis

00:14:48: nach euch?

00:14:50: Ja, das Bedürfe ist, hat man dann nicht mehr.

00:14:52: Genau, wenn wir abends ... Deswegen gibt's ja Mama getanzen, weil Mama mal kurz Schleichmärmung mehr um sieben ging, aber um eins und elf los ging.

00:15:00: Brauchst

00:15:01: du mir die Frage, wie lang

00:15:04: geht es?

00:15:05: Nee, ist zu lange.

00:15:06: Das ist schon so ein Faktor.

00:15:07: Und klar, wenn ich je nachdem, wie überlastet oder wie belastete durch dieses ... Eltern sein auch bin und wie viele Faktoren noch hinzukommen.

00:15:17: Also, habe ich Geld oder hab' ich keins?

00:15:19: Hab' ich Wohnraum?

00:15:20: Hab', ich kein Wohnraum!

00:15:21: Habe ich einen gesicherten Job?

00:15:22: Habe' ich keinen gesicherten

00:15:23: Job?!

00:15:23: All diese Faktore...

00:15:25: Ich bin in der Partnerschaft oder wie gut werde ich in der Partnerschaft unterstützt habe ich Familie, habe ich Netzwerke.

00:15:31: Ist die Partnerschaft glücklich?

00:15:34: Also will der Partner

00:15:35: z.B.,

00:15:35: was ist denn zum Beispiel der eine, der gar nicht das Kind will?

00:15:37: Das kann ja eine ungewollte Schwangerschaft sein.

00:15:40: oder stellt sich raus, dass diese Anforderungen mit Kindern völlig anders sind und muss man ehrlicherweise sagen auch wirklich herausfördern für die Beziehung also für die Partnersschaft, die man vorher aufgebaut hat und vielleicht hat man sich sehnlichst ein Kind gewünscht.

00:15:58: Meine Therapeutin hat damals immer gesagt, das ist wie so eine Atombombe die auf dem Seelen fällt.

00:16:02: Das ist ein krasses Bild aber es ist halt nichts wie vorher und auch in der Beziehung selbst ist nichts wie vor.

00:16:10: man fühlt sich als Frau nicht mehr so.

00:16:14: was weiß ich keine Ahnung.

00:16:15: das Thema Sexes kann schwierig sein lauter so Dinge ne?

00:16:20: Ich bin müde ich bin überfordert.

00:16:22: da sind so gerade die Themen.

00:16:24: solche Themen kommen dann eher hinten ran Und auch der Mann konkurriert, das ist für mich grad ein ... Auch gerne mal mit dem Kind.

00:16:33: Das war bei uns jetzt nicht so krass.

00:16:35: Aber ich hab schon paar Bekanntschaften, da war es wirklich so, dass dieses Kind all die Liebe der Mutter bekommen hat und der Partner dann wirklich eifersüchtig war aufs Kind?

00:16:46: Ja, ich hab mir da mal ... Ah, auf CDF war das eine Doko-Reihe reingezogen.

00:16:52: Da gab's irgendwie so einen ... paar Therapeuten, so eine Doku auf ZDF.

00:16:57: Und es hat mich einfach mal interessiert, worüber andere Paare sprechen, wenn sie zum Therapeutin gehen und enden im Endeffekt sind, ist immer die gleichen Themen.

00:17:05: Da war dann auch ein Paar dabei, die hatten schon einen Kind... ...und dann kam das zweite, er war im Anmarsch, also die Frau war schon hochschwanger, und dann saßen die beim Therapellten.

00:17:16: halt wirklich Ehekrise, war kurz vor Trennung.

00:17:21: Das Thema ja, wenn du das zweite Kind dann bekommst.

00:17:24: Dann bin ich ja wieder hinten dran.

00:17:26: also es heißt dann bin ich wieder raus als Mann.

00:17:29: Also ich finde die Pfanne schon richtig krass wie das dann... Aber ich find' voll krass!

00:17:33: Wie soll man das als Frau denn bitte schön aufteilen?

00:17:36: Also im Anfang geht's, finde ich gar nicht diese Herausforderung zu meistern ein Neugeborenes auf die Welt zu bekommen und eine Liebe da reinzustecken und dann will der Mann auch noch was davon abhaben.

00:17:49: Also, weiß ich nicht.

00:17:50: Dieser Punkt... Ich fand das irgendwie ein bisschen anmaßend auch in Frauen über.

00:17:54: Ich

00:17:55: finde es total interessant.

00:17:57: Im Grunde, da habe ich mir... Wir hatten das Thema tatsächlich nicht so sehr aber inwieweit ich was aufteilen muss.

00:18:05: Klar kriegt das Kind die volle Aufmerksamkeit im Sinne von dass es erst mal versorgt werden muss und allein das war vielleicht der Punkt, dass wir auf das aufgeteilt haben.

00:18:15: Alles, was mein Mann machen konnte hat man auch gemacht.

00:18:17: Er hat gewickelt Man hat ihn auch mit schlafen gelegt und so, weil das mit den Füttern war ja die ersten sechs Monate bei mir.

00:18:27: Und dementsprechend hat er ja auch Liebe dem Kind gegeben und auch Liebe bekommen.

00:18:31: also kriegst du

00:18:32: was zurück?

00:18:34: Du kriegste was von Kinder auch zurück!

00:18:36: Genau.

00:18:37: Am Anfang ist es halt so in der Partnerschaft wenn nur ein Kind da ist, da dreht sich halt alles am Anfang ... ich mein die Forstsalmen nur ums Baby... Natürlich muss man irgendwann den Schiff wieder rumkriegen, dass das dann wieder ein bisschen sich verändert.

00:18:50: Dass die Partnerschaft auch wieder eine Rolle spielt ist schwierig aber kriegt man denke ich irgendwie hin wenn man drüber redet.

00:18:57: Aber ich fand es schon in dem Satz wo der gesagt hat ja wenn das Baby da ist dann bin ich wieder hinten raus so nach dem Motto Ja dann bin Abgeschrieben.

00:19:05: Aber du kannst ja auch was dafür tun, dich in die Rolle einbringen und dein Kind Liebe geben oder du kommst dir Liebe zurück.

00:19:14: Das kann man ja aufteilen!

00:19:15: Das

00:19:16: kann ja natürlich auch mal sein... also wenn alles in Extrem geht dann wird das halt unangenehm, weil sie natürlich extrem aufs Kind fixiert ist.

00:19:24: Also es gibt's ja auch dass irgendwie eben die Frau den man nichts machen lässt.

00:19:31: Das heißt, der ist wirklich außen vor.

00:19:32: Der kann in diese Bindung gar nicht rein, weil er darf eben auch nicht wickeln und er darf gar nichts im Prinzip.

00:19:40: Dann

00:19:41: kann dieser Effekt schon krass auftreten.

00:19:44: Also von daher würde ich mal sagen die Glücksfaktor von dem Mann, von dem du jetzt gerade da gesprochen hast, nicht so hoch.

00:19:51: Das Problem oder was heißt das Problem?

00:19:54: Die Herausforderung ist tatsächlich sich als Paar nicht zu verlieren.

00:19:58: Und es ist vielleicht auch das so ein bisschen als Hinweis, falls es Menschen gibt die das hier hören und noch in dieser Phase sind wo sie entscheiden oder entschieden haben noch Kinder zu bekommen oder so.

00:20:09: Oder noch gar nicht angefangen haben der Familienplanung?

00:20:12: Das ist wirklich ein Punkt diese die eigene Beziehungen zum Partner nicht zu verlieren und sich darüber Gedanken zu machen wie werden wir das nachher machen?

00:20:20: also noch im rationalen Denken, weil wenn ich glaube die Hormone wirklich dazukommen.

00:20:26: Der Hormon Cocktail nach der Geburt ist schon heftig.

00:20:30: Dann kann es sein dass man sich daran erinnern muss, was hat mir abgemacht?

00:20:35: Auch wenn deine Emotionen vielleicht also dein Bedürfnis krass, was anderes erst mal machen will.

00:20:40: Aber zu sagen okay ich lass das jetzt meinen Mann machen weil das ist mir nicht leicht gefallen eben den zu geben und so sagen hier geh mal wickeln oder was weiß ich?

00:20:49: Das musste ich tatsächlich

00:20:51: auch lernen ja.

00:20:52: Ja

00:20:52: lernen genau!

00:20:53: Es gibt auch noch eine Studie die ich auch sehr interessant fand.

00:20:56: Ich versuche es mal gerade auszusprechen von Sonja Luim Bormiski also von der Uni Riverside in Stanford zur Verteidigung der Elternschaft.

00:21:08: Das klingt schon so, ich muss meine Elternchaft verteidigen und da war das auch Ergebnis einer Neuanalyse dieser Studie eben durch ein Team von George Löwenstein.

00:21:18: Der Glückseffekt lag weniger am Kind sondern daran dass untersuchte Eltern häufig verheiratet waren.

00:21:24: also fand ich auch interessant.

00:21:25: Also das E ist statistisch eine der stärksten eigenständigen Glücksfaktoren unabhängig vom Kindern.

00:21:33: Fand ich auch krass irgendwie zu hören.

00:21:36: Also eher ja, aber es muss eine stabile Ehe sein.

00:21:40: Eine Partnerschaft, die wirklich funktioniert unabhängig davon ob Kinder da sind oder nicht da sind.

00:21:45: Wir sind Teilbeziehungsmenschen.

00:21:48: Es ist schon so dass wir Menschen um uns herum brauchen vom Evolutionären her und ich glaube das Thema Beziehung... Das ist auch das was im Zweifelsfall die Kinder Zeit überlebt.

00:22:05: Also die Kinder, das ist ja nur eine Phase.

00:22:08: Das ist

00:22:09: eine Lebensphase.

00:22:10: Genau.

00:22:10: Also je nachdem wie viele Kinder du hast, sind es zwischen achtzehn und, keine Ahnung, dreizeh Jahre kann man... also ich hab zum Beispiel ein Film gehabt.

00:22:18: Ich habe eine Bekannte, die haben halt erst zwei Kinder bekommen so am Anfang zwanzig.

00:22:23: Junge und Mädchen hatten die und als dann die Tochter, ich glaube, achtzehne oder neunzehnmal, haben sie heute nochmal angefangen.

00:22:29: Ich hab noch mal zwei Kinder kennengelernt.

00:22:30: Glaubst

00:22:32: du, jetzt

00:22:33: haben wir wieder Zeit?

00:22:34: Da hab ich sie langweilig.

00:22:35: Was machen

00:22:36: wir dann auch?

00:22:36: Da habe ich sie kennengelernet und war das Älteste von diesen ... Also Nummer drei ist so alt wie mein Sohn.

00:22:41: Wir haben uns beim Peacup kennen gelernt.

00:22:44: Das fand ich auch spannend, weil sich alle aus dem Gerübsen raus sind.

00:22:49: Ich hätte mir gedacht, geile Endlich kann ich wieder Urlaub machen oder keine Ahnung.

00:22:54: Habe die gesagt nö!

00:22:56: Kriegen wir noch mal zwei.

00:22:57: Also eins, ich glaub das zweite war dann so ... Naja, auf jeden Fall geholt.

00:23:03: Dass da eine nicht alleine ist?

00:23:05: Genau.

00:23:07: Ja also spannend!

00:23:09: Was glaubst du macht dann eher glücklicher als Kind selbst oder die stabile Partnerschaft oder gehört beides zusammen?

00:23:15: Oder weil eigentlich musst du ja nicht unbedingt ein Kind haben um möglich zu sein?

00:23:18: Nee,

00:23:19: glaube ich auch.

00:23:20: Ich glaube dass es ... Interessante Frage.

00:23:26: Also ich glaube, dass die Beziehung an sich mehr dazu beiträgt, glücklich zu sein?

00:23:32: Das Kind dabei gibt den Ganzen einen

00:23:35: Sinn

00:23:37: und das Kind wiederum kann jetzt so für mich sprechen hat oft den Faktor gehabt mehr auszuhalten in der Beziehungen wo man vielleicht sonst gesagt hätte weißt du was da ist die Tür leider mauerloch gelassen Wiedersehen ja dass man da eher also dass ich da oft eher gesagt habe kommen Jetzt ein paar Mal runter, Bianca.

00:23:59: Es ist alles nicht so wild, ne?

00:24:00: Also das schon auch den Faktor noch damit einbetrifft... also ich glaube dass ein Kind die Bindung erhöhen kann und auch den Willen diese Bindung zu erhalten erhöhen können.

00:24:14: aber ein Kind ist kein nichts was eine Bindung erzeugen kann.

00:24:18: Das ist ja auch mal etwas, was manchmal versucht wird.

00:24:22: Lies man mal wieder mal oder maybe Roman oder Ich krieg noch mal ein Kind, in der hoffen, dass das Kind sozusagen ihn wieder

00:24:30: zurückbringt.

00:24:32: Oder es ist die Ehe rettet

00:24:34: oder

00:24:35: wir bleiben zusammen weil wir Kinder haben aber eigentlich die Partnerschaft unglücklich ist.

00:24:41: Also ich kann mir schon vorstellen natürlich wenn Kinder da sind man schon sollte alles versuchen, dass man zusammen bleibt außer es geht überhaupt nicht mehr.

00:24:49: also Ich weiß

00:24:51: gar

00:24:52: nicht.

00:24:52: Also

00:24:52: ich weiß nicht, ob das für Kinder so geil ist wenn du immer Eltern hast die sich aufs Blut streiten und auch irgendwie... also ich mein Streiten gehört dazu, diskutieren gehört dazu.

00:25:04: aber wenn es nur das ist als wenn sie sich nur streiten, wenn man sich irgendwann denkt, boah!

00:25:10: Also ich habe eine Freundin in der Schule gehabt.

00:25:11: hier hat immer gesagt, ich hatte mir so gewünschte dass meine Eltern sich scheiden lassen.

00:25:14: was war einfach so ätzend zu Hause?

00:25:16: weil da war immer dicke Luft.

00:25:17: Ja können ja auch stehen Herr

00:25:20: Das kann also auch ... Also, um jeden Preis zusammenzuleiben?

00:25:24: Nee.

00:25:25: Nee.

00:25:27: Aber es hat halt auch sein Preis, wenn man sich dann trennt.

00:25:30: Es hat auch seinen Preis.

00:25:32: Ja!

00:25:32: Es muss mal ein oder anderen bewusst sein.

00:25:34: Sowohl für die Kinder als auch für die Partnerschaft.

00:25:38: Ja.

00:25:39: Genau.

00:25:41: Ja und was gibt's denn noch für Ursachen das nicht das Kind selbst?

00:25:49: darüber entscheidet, über Glück.

00:25:50: Sondern es gibt ja mehrere Faktoren die dafür eine Rolle spielen dass ich glücklich anführend glücklich bin in meinem Leben wenn ich zum Beispiel Kinder habe.

00:26:01: Zum Beispiel die Familienpolitik oder die Infrastruktur.

00:26:03: wie gut ist die Infrastruktur?

00:26:05: Zum Beispiel also Kinderbetreuung, Elternzeit.

00:26:08: Also ich glaube nur jemals in der Industrialisierungszeit war es für sich, dass er mit fünf Kindern gefragt hat ob er glücklich ist und auf gar keinen Fall diese fünf Kinder halt einfach bedeutet haben, ich muss ganz viel arbeiten.

00:26:22: Die Kinder mussten mitarbeiten damit alle was zum Essen haben also das heißt irgendwo

00:26:27: hatten wir das doch mal wo wir Geld im Kindern kosten oder ein Kind kostet.

00:26:32: Ich glaube es hat mir mein Papa auch schonmal gesagt.

00:26:36: Wie bei uns?

00:26:36: Unser

00:26:37: zweitigtausend Euro, ich glaub das reichen.

00:26:39: Hundertfünfzig bis zweihunderttausende Euro.

00:26:40: Ich hab's geprägte, nämlich gegen Kinder hast du ja aufgeschöpft.

00:26:43: Finanzieller Aspekt von vollen Kosten bis zum achten Lebensjahr Hundertfünfzig bis zweitausend Euro da ist meine Rente.

00:26:49: Ja,

00:26:50: also wenn du dann mehrere Kinder hast bist der Millionär eigentlich.

00:26:53: Also man müsste das Geld aber weglegen und nicht die Kindern müssen.

00:26:58: Aber was bringt Geld?

00:26:59: Es macht Geld glücklich!

00:27:00: Das wäre dann nach Frage vielleicht für eine andere Folge, aber...

00:27:04: Also ich würde sagen, Geld macht Ansicht zum Beispiel... Gibt Sicherheit.

00:27:08: Es gibt Sicherheit auf jeden Fall.

00:27:09: Ist ein bisschen Rückhalt natürlich auch.

00:27:13: Wenn man jetzt z.B.

00:27:13: Kinder hat wo man weiß okay haben eine Familie, die muss versorgt werden.

00:27:19: Weil ich meine, ich muss ja Mäuler stopfen im Endeffekt Anführungsstrichchen.

00:27:24: Dann macht Geld in dem Sinne zufrieden würde ich sagen und sage okay es gibt mir Sicherheit, Rückhalt, ich kann mich auch mal... Na dann muss ich jeden Fall nicht wirklich umdrehen und kann mir auch mal was leisten.

00:27:35: oder muss nicht mein Kind ständig sagen ne das können wir uns nicht kaufen oder Anführungstrichen.

00:27:41: also ich sag mal ist es nicht verkehrt mit meinem Kind so sagen Brauchst du jetzt nicht?

00:27:44: Du hast schon fünfzigtausend Autos.

00:27:47: Ja, so ist es bei meines Hohes ungefähr!

00:27:50: Er muss jetzt mal rein zum Müller um gucken was er sich an Weihnachten schenken lässt.

00:27:58: Ja ich meine da reden wir über Geld reden wir ja über unser tiefstes Bedürfnis.

00:28:03: also das ist ja in unserer Gesellschaft In unserer Gesellschaft und in unserer Zeit das tiefste existenzielle Sicherheitsthema ist Geld.

00:28:13: Das sichert uns unsere Existenz, wir tauschen Zeit gegen Geld und gehen dafür in die Arbeit um dann sozusagen wieder unser Leben zu sichern.

00:28:22: Und das ist schon ein wichtiger Aspekt.

00:28:27: aber ein weiterer Aspekt ist eben auch wie gut sind meine Kinder betreut?

00:28:31: also wie gut kann ich mich um sie kümmern?

00:28:34: Wie gut kann ich sie fördern?

00:28:36: Was sind meine Möglichkeiten, wenn es ihnen auch zum Beispiel nicht gut geht.

00:28:41: Also wie ist die medizinische Versorgung?

00:28:43: Kann etwas sein bis die pädagogische Betreuung und so weiter usw.

00:28:48: Das sind alles Faktoren, die dazu beitragen ob das Kinder glücklich machen oder eher nur Sorgen bereiten.

00:28:57: Weil wenn ich Kinder habe... Da hat man Kinder bekommen, weil es gab keine Verhütung.

00:29:05: Und dann waren das eher ... Hat man Kindern Sorgen gehabt?

00:29:09: Ja und jetzt mal eine Frage an dich.

00:29:14: Wie würdest du denn die heutigen Rahmenbedingungen zum Beispiel speziell in Deutschland oder die Familienpolitik, wenn du dir anstaust oder die Infrastruktur.

00:29:23: wie würdest Du das bewerten?

00:29:25: Würdest du sagen ja da bekomme ich jetzt fünf Kinder.

00:29:28: Deswegen

00:29:31: habe ich

00:29:34: ja so ein... Also was ich erschreckend finde ist, dass seit nineteen-neunzechsundvierzig die Geburtenrate... Ist sie noch ungegangen?

00:29:47: Nee oder ist man gestiegen.

00:29:51: Aber es ist nicht so niedrig wie nach Kriegsende, ne?

00:29:57: Also das ist schon nicht schon

00:29:59: krass!

00:29:59: Da muss man sich dann noch vielleicht sagen, okay nach Kriegsende.

00:30:01: Ja da gab es halt auch kaum noch Männer.

00:30:04: die waren entweder im Krieg in Gefangenschaft oder was weiß ich wo.

00:30:08: aber hier in Deutschland gab es nicht mehr viele Männer die irgendwie in einem Alter waren ein Kind zu zeugen und dementsprechend war das da auch in Ordnung.

00:30:17: Jetzt muss man, bei uns ist es jetzt gerade so ... ... zwanzig-fünfundzwanzig war die Geburtenrate genauso niedrig.

00:30:23: wir hatten auch geburtenstarke Jahrgänge.

00:30:27: Ja,

00:30:27: die

00:30:28: Corona-Jahrgänge!

00:30:30: Genau.

00:30:30: und der Jahrgang von meinem Sohn und ich glaube drei oder vier Jahrgängen danach, das waren mich dann das Thema wo dieses Eltergeld eingeführt wurde, waren geburtonstärkere Jahrgänger,

00:30:40: d.h.,

00:30:41: Also ich mein, ich nix Statistiker.

00:30:43: Aber von außen betrachtet würde ich sagen okay die Sachen die die Politik damals eingeführt hat haben also gezogen.

00:30:50: Die haben dafür gesorgt dass die geboten Rate nach oben gegangen sind.

00:30:53: Das Frauen in dem Fall entscheiden Frauen darüber ob Kinder auf die Welt kommen oder nicht?

00:30:59: Also gerade ich sag mal die gebildeteren Frauen Das hat nichts zur Bildung zu tun, wenn man aus Versehen schwanger wird.

00:31:06: Das passiert den besten

00:31:08: auf uns!

00:31:09: Aber sagen wir mal die machen sich vielleicht

00:31:13: mehr Gedanken?

00:31:14: Ja

00:31:14: genau.

00:31:14: Die gehen ja bewusst an die Nummer ran.

00:31:16: also ich war mir immer klar darüber dass wer Sex hat kann auch schwanger werden.

00:31:19: Immer jederzeit für jeden Moment und ich glaube das das durchaus dass da andere... Ich habe eine Freundin die geht ein bisschen entspannter mit um.

00:31:29: Also ich hab damals sehr drauf geachtet.

00:31:33: Naja, auf jeden Fall glaube ich, dass das auf jeden dazu beigetragen hat.

00:31:37: Dass wir heutzutage und dass viele Frauen sich entscheiden können und die Bedingungen, die wir jetzt gerade haben nicht dazu beitragen, dass Frauen sich dazu entscheiden, Kinder zu bekommen.

00:31:50: Wenn dann ist glaub ich immer noch eher dieses Ups!

00:31:52: Ich bin schwanger weil also wenn ich jetzt... Da schneide ich noch ein anderes Thema an würde ich bereuchten, dass ich einen Kind bekommen habe?

00:32:02: Nein Aber ich würde Dinge anders machen.

00:32:06: Also es heißt mit dem Wissen von heute, kann ich verstehen dass jüngere Frauen das ist gerade so eine Tendenz die es so gibt, dass junge Frauen sich tendenziell dazu entscheiden eben keine Kinder zu bekommen weil es bedeutet einfach einen finanziellen Rückschritt Karriereknick, was auch immer.

00:32:28: Ich hab studiert und sobald du Kinder bekommst und auch vielleicht nicht offensiv... weiß ich gar nicht wenn du beim Arbeitgeber der darf dich ja nicht fragen ob du Kinder haben willst oder nicht.

00:32:40: aber vielleicht wenn du offensives sagst ich will gar keine Kinder dass du eine ehrne Chance hast gleich behandelt zu werden wie ein Mann.

00:32:48: Weil wenn du, ich sag mal Mitte zwanzig Anfang dreißig bist, dann bist du halt im gebärfigen Alter und da ist trotzdem noch immer so die Tendenz wahrscheinlich vorhanden zusammen, okay?

00:32:58: Die könnte auf einmal schwanger werden und dann ist sie weg, obwohl ich sie gefördert habe!

00:33:02: Und was ist denn dann?

00:33:03: Also ich meine, ich hab schon mit so vielen Vorteilen zu tun gehabt...

00:33:06: Was wäre kurzfristig gedacht für dich?

00:33:09: Ich finde es auf meiner persönlichen Sicht sehr kurzfristiger, weil über die Hälfte der Menschen in Deutschland ... Wir sind Frauen.

00:33:20: Ja, ich glaub tatsächlich sind mehr Frauen als Männer.

00:33:22: Und ich hab auch mal mich mit jemandem eine Arbeitskollegen haltend gesagt, naja also sie wär jetzt quasi bereit ein Kind zu kriegen bei der Partner, der passende Partner für dich.

00:33:30: Ich glaube es ist die Entscheidung bewusst zu treffen und zu sagen wenn ihr nicht einen passenden Partner dazu habt dann krieg ich erstmal kein Kind.

00:33:36: Na ja klar weil mich grundsätzlich...

00:33:40: Weil eben die Absicherung finanziell usw.

00:33:42: Du hast ja viele Nachteile wenn du alleine ziehen bist.

00:33:45: Genau, also in Deutschland alleine ziehen zu sein ist kein Spaß.

00:33:49: Und jetzt wurden ja auch nochmal wieder, ich sag mal Unterstützung für genau diese Gruppe.

00:33:53: Also von den sozial schlechter gestellten Menschen hat nicht mehr was mit Alleine ziehen zu tun wurde jetzt nochmal wieder durch bestimmte Kürzungen und so weiter Elterngeld usw.

00:34:02: noch einmal verschlechtert.

00:34:04: das heißt die Tendenzen, die ich jetzt gerade beschrieben habe bei uns dazu gefördert dass mehr Kinder geboren wurden Sorgt jetzt eigentlich dafür, dass es wahrscheinlich noch mal rückläufiger sein wird.

00:34:13: Weil unter dem Bedingung will man doch keine Kinder... Also entscheide ich das gut weil es wie gesagt für mich als Frau auch langfristig bedeutet Ich gebe finanzielle Sicherheit auf denn ich kann jetzt nur für mich sprechen.

00:34:30: aber dadurch, dass ich meinen Sohn bekommen habe und ich Entscheidungen getroffen habe, wie ich sie getroffen mir tatsächlich hinten raus ein Rentenloch gerissen.

00:34:47: Ich mag mir meinen Rentenbescheid immer gar nicht angucken, aber ich könnte weinen und dementsprechend kann ich... Und das ist der Witz wenn ich vierzig bin oder ich forty-fünf, dann muss ich richtig viel Geld in die Hand nehmen um das Hinten wieder dichtzumachen.

00:35:04: dieses Loch Also je älter ich bin, desto schwieriger ist es dieses Rentenloch wieder zu schließen.

00:35:09: Das heißt ich muss das relativ frühzeitig auch angehen.

00:35:12: Das heisst ich muss eigentlich mit Mitte zwanzig entscheiden will ich mal irgendwann Kinder muss sich mir da private Rücklagen sowieso schaffen.

00:35:18: die muss man aber erst einmal übrig haben.

00:35:20: diese Rücklagen und dass ist tatsächlich also Kinder kosten Geld.

00:35:24: ja die kosten hundertfünfzig bis zweihunderttausend Euro Aber sie können auch an der Stelle Kosten Sie Frauen auch immer noch richtig viel Existenz sichern das Geld.

00:35:36: Ja und da sind wir jetzt wieder bei dem Punkt, was kann die Politik dafür tun?

00:35:40: Also ich finde tatsächlich Familienpolitik in Deutschland.

00:35:47: also wenn ich mir zum Beispiel Skandinavien und Schweden anschaue, dann scheint es irgendwie ein bisschen besser zu laufen.

00:35:52: Das sind scheinbar auch eine Aloud-Studie, da gibt's eine Studie auch, das sind Skandinawien, also Norwegen, Schweden, Finnland, ähm äh äh Älterntendenziell glücklicher als Kinderlose, was nicht unbedingt mit... Geld unbedingt zu tun hat, sondern eher die strukturellen Rahmenbedingungen.

00:36:10: Also was die Politik für Rahmenbedienungen steckt und Anreize schafft um Kinder zu bekommen.

00:36:15: also wie gut wer werde ich als Eltern quasi unterstützt?

00:36:18: Wie sieht die Betreuung aus wenn mein Kind in die Grundschule kommt?

00:36:23: wie ist da die betreuung meine?

00:36:24: ich meine wenn das Kind sechs Jahre alt ist kann es noch nicht von also alleine Hausaufgaben machen zum Beispiel oder sowas.

00:36:33: Da finde ich, fängt schon an und da kann die Politik vor allem viel tun.

00:36:37: Und ich finde das zurzeit sehr nachlässig ist was es betrifft.

00:36:42: Es wird eher noch mehr auf den Familien rumgehackt und geguckt.

00:36:46: um zu kürzen wo kann ich noch etwas weglassen?

00:36:49: Wo kann ich jetzt noch was weglasen?

00:36:50: Jetzt ist glaube ich irgendwas mit Elterngeld... ...an die Elternzeit!

00:36:54: Ich hatte damals ja auch Corona war.

00:36:58: Es ist sehr erstaunlich dass zu Coronazeit so viele Kinder geboren sind.

00:37:01: Weißt du warum?

00:37:02: Weil wieder kein Druck hatten.

00:37:04: Wir sind alle zu Hause gewesen, wir hatten nichts zu tun und zwar langweilig.

00:37:09: Ich wollte einfach mal ein bisschen selten haben.

00:37:11: Ja also es war da auch ein bisschen so Druck raus und sie dachten ja wenn ich jetzt Zeit habe, ich wollte irgendein Kind, warum nicht jetzt?

00:37:19: Deswegen hab' ich einen Hund!

00:37:21: Und es gab natürlich aber auf Eltern Geld und es gab Familiengeld.

00:37:25: Wenn wir aus Bayern aus Bayern Sicht sprechen, Familiengeld das hat alles natürlich Anreize geschafft Kinder zu bekommen.

00:37:33: einen Befürworter dafür sinnlos, jetzt den Familien Geld zu geben.

00:37:38: Aber es muss halt sinnvoll irgendwo reingesteckt werden, damit die Eltern da was von spüren und ich finde das ist halt irgendwie ziemlich ruckläufig in die Politik finde ich momentan ein bisschen Antifamilien.

00:37:49: Naja

00:37:49: also für mich war dieses Elterngeld insofern halt cool dass sich eben nicht in Vollabhängigkeit vor meinem Partner gehe.

00:37:56: Ja, also sonst ist die Entscheidung für ein Kind an der Stelle.

00:37:59: Wenn ich jetzt auch noch sage, ich bleibe ja lang zu Hause als ich war ein Jahr zuhause dann wäre das hätte das geheißen Ich muss einen Jahr lang auf Kosten meines Mannes leben.

00:38:08: Das wäre vielleicht für den eine oder andere Kuhmisch klingt und er sagt Ja und?

00:38:12: Für mich war das ein absolutes No-Go!

00:38:14: Ich habe mein Leben lang gelernt dadurch dass ich auch ohne Vater aufgewachsen bin.

00:38:19: verlasste dich nicht auf einem Mann.

00:38:22: Das mag jetzt ein Glaubenssatz sein, aber für mich war klar ich will nicht abhängig sein von einem Mann.

00:38:27: Ich möchte mich nicht in diese ja vielleicht auf Macht ... weil das ist auch eine Form von Macht die dann jemand über mich bekommt, das möchte ich nicht und dementsprechend war das für mich etwas, dass das Ganze erleichtert hat diesen Schritt zu sagen okay cool!

00:38:43: Ich bin...ich kriege zwar weniger, aber ich krieg immerhin etwas und kann dann ja wieder arbeiten gehen.

00:38:48: Aber auch da zum Beispiel als meinem Arbeitgeber damals, als ich schwanger war gesagt hab.

00:38:52: Ich komm dann wieder mit zwanzig Stunden.

00:38:54: Ich werde arbeiten nach einem Jahr.

00:38:56: Der hat mich immer ausgelacht und sagt ja genau krieg du erst mal dein Kind!

00:39:00: Und dann bist du erstmal weg und dann sehen wir uns in drei Jahren wieder und so na?

00:39:03: Also es war wirklich ... der hat mich nicht ernst genommen und für mich war das aber so ne, ich komme wieder.

00:39:09: Ja ich bin nach zwanziger Monaten auch wieder Zertalzeit, aber ich bin wieder nie mehr so im Wald, dass mein Bedürfnis auch war.

00:39:16: Ankommen wieder reinkommen ins arbeitsleben wieder andere soziale kontakte aufbauen und so die also für mich war das total wichtig gab mir auch ein

00:39:28: bisschen sinn.

00:39:29: Ich glaube schon, dass viel mehr Frauen arbeiten würden.

00:39:31: Wenn sich die Arbeitsbedingungen... Also das ist ein gesellschaftliches Thema.

00:39:36: Was man aber politisch vielleicht auch lösen könnte oder zumindest mit anreizen

00:39:40: stärken

00:39:40: könnte.

00:39:41: Ich glaube es gibt viele Frauen zu Hause, die sagen würden ich würde gerne wieder arbeiten gehen.

00:39:46: Das ist aber auch ein anderes Thema für einen anderen Podcast.

00:39:49: Ja und dann gibt's ja noch... also ich hatte zum Zeitpunkt Elternzeit vierzehn Monate und dann konnte man sich frei Partnermonate irgendwie raussuchen, also zwei Feste.

00:40:01: Und der Partner konnte glaube ich noch mehr da hätte ich noch welchen abgeben müssen oder so.

00:40:06: aber der Fest waren auf jeden Fall zwei Partnermonates zur gleichen Zeit.

00:40:10: es war nicht total schön dass wir zur gleichenzeit Partnermonaten hatten weil wann hast du das?

00:40:19: Wann hast du zwei Monate plus Urlaub am Stück?

00:40:22: Wann hast du das?

00:40:23: Das war eine schöne, intensive Zeit.

00:40:27: Hab ich

00:40:27: auch so empfandelt.

00:40:28: Bindet einer auseinander

00:40:34: und gibt der Partnerschaft wieder eine andere Basis.

00:40:38: Weil vorher nur erledigt werden.

00:40:42: Genau!

00:40:42: Und jetzt ist es ja so soll geplant werden.

00:40:45: Eine Reform im Familienministerium ist geplant.

00:40:47: Ich weiß nicht ob so kommt aber dass nur noch zwölf statt vierzehn Monate insgesamt gibt Und die volle Dauer nur mit drei festen reservierenden Monaten für den anderen Elternteil ist.

00:40:56: Das heißt, du musst quasi drei Monate abgeben von dann zwölf.

00:41:00: Das heisst, du hast eigentlich nur neun und drei Monate ist für eine Partner-Restabilität.

00:41:05: Du hast nicht zusammen eigentlich!

00:41:07: Und da muss der Partner ja im Endeffekt sagen, er nimmt drei, aber wenn der Arbeitgeber dann nicht mitspielt, sagt ich kann dich jetzt nicht drei Monate auf jeden Fall... Ja, der Arbeit gebt mir eine Rolle?

00:41:20: Also ich werde das total rückläufig und sinnbefreit, warum man so eine Familienpolitik macht.

00:41:25: Ich finde es insoweit gut dass es die Zeit dann nur gibt wenn er sie auch nimmt Und ich glaube, dass es wahrscheinlich auch gesichert ist.

00:41:32: Dass der Arbeitgeber dich dann trotz egal wie groß der Betrieb ist noch für drei Monate nicht einfach feiern kann.

00:41:38: Aber es würde dafür sorgen, dass mehr Väter auch wirklich mal das machen und nicht nur... Weil das ist nicht was, was ich gemacht

00:41:44: habe?

00:41:44: Es ist mehr Pflicht dann auf jeden Fall.

00:41:46: Genau weil wir sind schon ... Mein Mann hat auch zwei Monate Elternzeit genommen.

00:41:50: Ein Monat halt nach der Geburt und ein Monat dann kurz bevor sozusagen meine Elternzeit zu Ende war.

00:41:55: Da waren wir zusammen vier Wochen im Urlaub also sind wir rumgereist was aber nicht dazu geführt hat, dass mein Mann überhaupt verstanden hat.

00:42:02: Was es bedeutet mit einem kleinen Kind zu Hause zu sein und was das heißt mit Haushalt

00:42:05: usw.,

00:42:06: also Kehrarbeit ne?

00:42:08: Und aus dem Aspekt jetzt, aus dem ich jetzt komme sprich als Coach für Frauen die halt im Mental Loat hängen muss ich schon sagen diese Erfahrungen dürfen die Männer ruhig mal machen und wenn sie mich freiwillig machen dann vielleicht auch in der Stelle erst einmal gezwungenermaßen bis sich sozusagen das Bewusstsein, das haben zu wollen auch etabliert hat.

00:42:32: Ja aber ich verstehe es dann so dass du da neun Monate also als frau zum beispiel neun monate hast und theoretisch nach neun Monaten wieder die arbeit zurück muss weil das ist ja unbezahlter.

00:42:42: also das heißt die drei dreimunder die dir dann der partner nimmt als pflicht Teil sind dann bezahlt aber dein wenn du dann weiter in zuhause bleibst ist er unbezahlt.

00:42:50: das heißt du müsstest nach neuen monaten auch wieder im Beruf zurück.

00:42:53: Und was passiert nach diesen zwölf Monaten dann?

00:42:57: Also, das heißt... Gehen beide

00:42:58: wieder

00:42:58: arbeiten!

00:42:59: Gehen beiden wieder arbeiten?

00:43:00: aber der eine muss man dann auch wieder regeln untereinander.

00:43:04: Klar!

00:43:04: Wie es dann genau...

00:43:05: Aber wenn wir das... Ich meine, dass ist jetzt tatsächlich um.

00:43:10: als letzten Satz vielleicht zu dem Thema ich bin befürwortet davon, dass wir so schaffen würden, dass alle die gleiche Arbeitszeit haben also Männer wie Frauen, also sagen wir jeder hat dreißig Stunden wochen Arbeitszeit.

00:43:20: Das würde diese vier Tage Woche, von der ja immer gern mal gesprochen wird, befürworten.

00:43:26: Das würde aber bedeuten, wenn alle

00:43:28: Aufgaben

00:43:29: sich aufteilen.

00:43:29: Kind, Haushalt... Also die neben der Arbeit stattfinden.

00:43:33: Wenn alle gleichmäßig arbeiten und dann wieder gleichmäßig um alles andere kümmern, könnte das funktionieren und wäre wirksam auch auf mentale Gesundheit ... zumindest den Frauen, die bei mir hocken!

00:43:49: Ja?

00:43:51: mit Frauen, die zum Beispiel alleine ziehen sind.

00:43:55: Dann hast du ja auch die Elternzeit und aber im Grunde ist es so, du musst dann wieder arbeiten gehen damit Geld reinkommt.

00:44:04: logischerweise und oft ist es ja so dass wenn du alleinerziehend bist auch weniger verdienst das heißt, dass du weniger wahrscheinlich arbeitest also weniger Elterngeld.

00:44:16: Die Betreuungsplätze sind jetzt in einer Region, wo mittlerweile Betreuungssplätze wieder vorhanden sind.

00:44:22: Also zu meiner Zeit wie ich für meinen Sohn einen Kinderplatz gesucht habe, habe ich gehofft dass ich den bekommen.

00:44:28: und es ist so das Kindergärten gibt aber keine Kinder oder zu wenig Kinder

00:44:37: Ja, ja.

00:44:37: Das sind das basierend auf den Booms, die meine Generation hatten.

00:44:41: und jetzt die Kinder erst...

00:44:42: Ich finde es... Also nun muss man so sagen, um anzumerken ist sehr fraglich die Familienpolitik aktuell aus meiner persönlichen Meinung heraus kontraproduktiv dass jetzt die geburten schwächeren Jahrgänge kommen und da noch eine nicht so tolle Familienpolitik gemacht wird.

00:45:03: So wie zum Generationverteidiger?

00:45:05: Ja, genau.

00:45:07: Und sich dann beschweren und dann irgendwie...

00:45:10: Also ist

00:45:11: da

00:45:12: im Endeffekt das fast Fazit?

00:45:13: Die eigentliche Frage ist nicht Kinder ja oder nein oder machen glücklich oder nicht glücklich sondern wie gut werden auch Eltern in einem Land unterstützt?

00:45:21: Genau!

00:45:22: Ich glaube denn gibt es noch einen anderen Faktor weil ich es gerade auch angesprochen habe.

00:45:27: Es gibt

00:45:29: ja auch das Thema dass Frau und jede Mutter ist glücklich.

00:45:33: Also warum kriegen dann, warum sind diese Entscheidungen?

00:45:36: Die Entscheidung einen Kind zu bekommen ist ja nun auch wirklich schwerwiegend.

00:45:39: Weil die es nicht rückgängig machen kann.

00:45:43: Das heißt wenn ich mich für ein Kind entscheide und auch das habe ich hier schon als Klientin sitzen gehabt.

00:45:50: Ja also sprich ihr setzt eine Frau mit zwei Kindern die sie dann irgendwann feststellt.

00:45:56: Ich hab das eigentlich gemacht weil mein Mann Kinder wollte Und jetzt sitze sich da und er kümmert sich null um die Kinder.

00:46:05: Aus seiner Sicht sieht das wahrscheinlich anders aus, aber zu von den Kehrarbeitaufteilungen und so weiter.

00:46:11: Und sie sitzt jetzt da und denkt sich ich wollte nie Kinder!

00:46:15: Und das Schwierige daran ist mich, dass bei diesen Frauen die lieben ihre Kinder.

00:46:20: Das heißt nicht, dass ihre Kinder zur Adoption frei gehen wollen.

00:46:24: Sondern sie hat dann mit dieser Entscheidung, dass sie in einer Entscheidung vielleicht auch in gewisser Weise auch manchmal von der Gesellschaft gedrängt werden... Also man ist nur vollständig Frau wenn man mal ein Kind bekommen hat.

00:46:34: Dieses Bild wird übrigens gerade wieder extrem

00:46:36: gefördert.

00:46:38: Wir müssen, wir Frauen sind dafür da, dass wir Kinder bekommen Hallo!

00:46:43: dass wir gedrängt werden, Kinder zu bekommen.

00:46:44: und sie sitzt da.

00:46:46: Sie liebt ihre Kinder und gleichzeitig hasst sie das Leben was mit diesen Kindern einhergeht.

00:46:51: Diese Unfreiheit all dieses sich selbst nicht mehr... Also die hatte jetzt auch noch das Thema, dass sie einen Kind hat, das besondere Bedürfnisse hat also sprich in dem Fall einen Gehendeffekt der fast medizinisch nicht anerkannt ist, den man aber von außen nicht sieht.

00:47:10: Das heißt die hat auch immer noch das Thema dass sie sich irgendwie rechtfertigen muss für ein vermeintlich schlecht erzogenes Kind ja einfach eine Besonderheit halt hat.

00:47:18: also so da kommen natürlich verschiedene Faktoren zusammen.

00:47:21: aber da kommt dann dieser Moment wo man sich dann fragt warum zum Teufel habe ich eigentlich Kinder bekommen?

00:47:28: Und sich

00:47:29: gleichzeitig schlecht zu fühlen, weil man sich diesen Gedanken gar nicht erlauben mag.

00:47:32: Weil man muss ja glücklich sein als Mutter muss man dann...

00:47:34: Ja dieser auferlegte Standard quasi.

00:47:39: Aber ich glaube dass sich diese Frage viele stellen.

00:47:44: Also ich nehme mich da nicht mit aus.

00:47:45: also ich bin glücklich mein Sohn zu haben.

00:47:49: aber manchmal geben wir so auf den Kegs und sagen mir Gottes Willen was habe ich wieder angeht?

00:47:56: Aber in dieser Gedanke kommt dann einfach, denken wir so, oah jetzt.

00:48:00: Schön ist er in seine Ruhe zu haben!

00:48:02: Ja ich mein, man wird sie nie wieder hergeben?

00:48:04: Nein, nie wieder.

00:48:06: Wenn es einmal lacht das alles wieder gut.

00:48:09: In gewisser Weise ist das rückwirkend.

00:48:11: Erinnern wir uns ja auch positiv auf die Zeiten, auch wenn Sie anstrengend waren oder so... Aber de facto, ich habe mir die Frage auch schon gestellt.

00:48:21: Bei mir war es immer eher das Thema Existenz sichernend was jetzt dann halt irgendwie auch bedeutet wie lebe ich im Alter?

00:48:29: Keine Ahnung ob ich jemals das Rentenalter erlebe.

00:48:30: deswegen hab ich irgendwann aufgehört darüber nachzudenken wird schon irgendwie klappen.

00:48:34: aber da hab' ich mich schon gefragt wenn nicht dass noch alles heute wissen würde hätte ich mich dann nochmal für entschieden.

00:48:43: und Und wenn du dann ein besonderes Kind hast, ich hab noch eine Freundin aus der Schulzeit, deren Kind ist halt wirklich übersensibel.

00:48:52: Ich weiß nicht, ob es heute noch so ist?

00:48:54: Aber die hat bis zwölf oder dreizehn mit bei den Eltern im Zimmer geschlafen weil sie dieses Alleinsein nicht ausgehalten hat.

00:49:05: und das war jetzt nur ein Fakt oder waren mehrere Sachen was das Kind mehr an Aufmerksamkeit gebraucht hat als vielleicht ein normales Kind.

00:49:16: Da hat sich schon auch immer wieder mal gefragt, warum man hat.

00:49:19: Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich kein Kind bekommen.

00:49:22: Hätte ich gewusst, dass mich das trifft?

00:49:24: Und ... Das darf man aber nicht laut sagen!

00:49:28: Nee,

00:49:29: weil sonst

00:49:29: ... Das ist selbstverständlich verpümelt.

00:49:31: Stempel.

00:49:31: Dann kommen so Sprüche wie, naja, setzte der ja vorher überlegen können.

00:49:35: Ja eben nicht... wenn ich vorher wüsste, also fast jede Entscheidung die ich treffe, ist irgendwie revidierbar.

00:49:41: Aber die nicht, ich kann ja nicht sagen achso nee, das passt doch, das würde ich gerne zurückgeben.

00:49:45: Nee, das geht nicht.

00:49:46: Sie haben den Kassenzettel verloren oder was?

00:49:48: Das umtauscht nur gegen einen Kassen-Zettel.

00:49:50: Okay...

00:49:53: Ja, aber es ist schon

00:49:55: interessant.

00:49:55: ja und was würdest du sagen warum ist Elternschaft also du hast ja schon als Punkte angesprochen im besonders herausfordern?

00:50:06: oder warum befinden manche Eltern schafft besonders herausfordernd

00:50:12: Wenn die Beziehung nicht funktioniert, wenn sich schon lediert ist.

00:50:18: Dann kommen vielleicht auch psychische Krankheiten dazu.

00:50:20: Überlastungen generell aus Doppeltausarbeit und Kind.

00:50:26: Dann kommt noch die eigenen psychischen Themen dazu.

00:50:30: Das

00:50:30: kann definitiv ein Faktor sein.

00:50:35: Dieses Thema bin ich finanziell abgesichert haben wir jetzt gerade?

00:50:40: Hier steht noch zum Beispiel ein Rollenbildkonflikt, hier drauf stehen neue Rollenbildertreffen auf traditionelle Prägung.

00:50:50: Das ist halt so.

00:50:51: dieses... das habe ich auch immer wieder... das hatte ich selber auch.

00:50:54: und wenn ich jetzt meine... Ich hab ja in dem Fall nur eine Schwiegermutter und keine eigene Mutter die da irgendwie reingegrätscht hat.

00:51:01: aber in den Sitzigern war es ja total verpönten Kind zu stillen!

00:51:05: Ja, heutzutage ...

00:51:07: Das hat meiner Schwiegermama auch mal gesagt.

00:51:09: Es war total

00:51:09: überhaupt nicht!

00:51:10: Das hatten wir noch nicht gemacht.

00:51:12: Genau das haben wir nicht gemacht und bei uns war es ja eher so wenn du dein Kind Milchstilz warst verpühen, dass er es also genau hundert-achtzig Grad

00:51:18: gesetzt ist.

00:51:18: Aber es war bei mir immer noch so und ich dachte mir so... Ist immer diese Frage stillst du oder stellst du nicht?

00:51:25: Ja, ich stille.

00:51:29: Und jetzt?

00:51:33: Wie lange

00:51:33: stillst du schon oder wie lange willst du stillen?

00:51:36: Diese Fragen sind immer genervt.

00:51:37: Oder

00:51:40: das Thema, wie geht man mit den neuen Medien um und so... Manchmal komme ich mir vor, wie ein Mittelalter als jemand den Buchdruck erfunden hat.

00:51:47: So von dem Bücher sind böse.

00:51:49: Jetzt ist es das Handysböse, der Fernsehsböses immer alles Böse.

00:51:52: Der Umgang mit solchen Sachen sind halt das Thema und... Aber auch da sind einfach die Generationen krallenvoll aufeinander.

00:52:00: Und ich glaube, das hatten wir auch schon ein paar Mal.

00:52:04: Ich bin jetzt zehn Jahre älter als du.

00:52:05: Mein Mann ist also auch zehn Jahre Älter dann dein Mann.

00:52:09: Obwohl er schon einen Vater hatte, der gut kochen konnte und so weiter.

00:52:13: Der hat sich im Haushalt schon beteiligt, Komma in den Sachen auf die er Bock hatte.

00:52:18: So, da hat also nach Lust- und Unlustprinzip gearbeitet.

00:52:20: Und genauso arbeitet mein Mann heute auch noch.

00:52:22: Dem ist es ... Da sieht's schon, dass es Sachen zu tun gibt.

00:52:25: Da macht das halt mal.

00:52:26: aber ich merke immer wieder, dass die Verantwortung auf... Ich weiß nicht mehr, ob es ... Ich würde sagen, ihr macht das nicht bewusst?

00:52:34: Dass die Verantwortung trotzdem immer gern bei mir gelagert wird.

00:52:38: Das ist zum Beispiel so ein traditionelles Ding.

00:52:40: Wenn das Kind nichts wird, ist die Mutter schuld?

00:52:43: Ja also das war früher so und das schwebt auch immer noch.

00:52:47: dieses Damokles Schwert, schwebte auch immer über uns Müttern.

00:52:50: wenn das Kind nicht funktioniert ich nenne es jetzt bewusst zu funktionieren in unserer Gesellschaft sei's in der Schule, bei Sport oder was auch immer dann sind wir Mütter dran.

00:53:00: da geht keiner zum Papa und sagt hast du ja

00:53:02: verbuckt?

00:53:04: Dann bin ich mal witzig meine Mama dann irgendwie keine Ahnung.

00:53:07: Wenn du als Omens-Oman Sohn gehst, dann sprichts immer mich an.

00:53:11: Ich denke mir ja hier sitzt der Papa.

00:53:14: Sprich doch ihn auch!

00:53:16: Warum hast Du denn Deinem Sohn nicht andere Schuhe angezogen?

00:53:21: Das war nicht meine Entscheidung.

00:53:27: Von meiner Mama werde ich immer angesprochen.

00:53:30: Es gibt noch eine andere Person im Hause die entscheiden kann was das Kind ansieht.

00:53:36: Das Kind ist jetzt nur ein anderer.

00:53:38: Zum Beispiel,

00:53:38: ne?

00:53:39: Also das ist so ein typisches Beispiel halt dafür oder... Ja, gibst du deinem Kind auch Hustensaft oder bla-bla-bla und so?

00:53:50: Ja, wir geben unserem Kind Hustensaft wenn er Husten hat!

00:53:56: Ja also ich finde aber der Druck in der Gesellschaft finde ich oft hoch dass man das Gefühl hat, man muss alles richtig machen.

00:54:07: Anstatt auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören.

00:54:09: oft.

00:54:10: Ich glaub manchmal ist das Bauch-Gefühle auch echt gestört weil, wo nachrichtet sich denn das Bauchtgefühl?

00:54:15: Das richtet sich ja nach Prägung und so.

00:54:17: Und ich find also was sich auch verändert hat ist.

00:54:21: wir wissen heute viel mehr wie sich diese frühkindliche Prägungen die wir Eltern machen auf unsere Kinder ausüben vielleicht auch aus eigener Erfahrung, was da alles Hopps gehen kann.

00:54:32: Was da alles kaputtgehen kann und das man dann in jahrelanger Therapie wieder gerade rücken muss im Erwachsenenalter.

00:54:38: Dementsprechend ist der Anspruch grad ich sag mal bei intellektuell anspruchsvolleren Eltern höher.

00:54:45: also wenn ich so meine Freundin anschau die haben halt jeden Ratgeber gelesen den es so gibt.

00:54:53: Zum Thema, wie erziehe ich gewaltfreie Kommunikation?

00:54:58: Ich meine nicht Gewaltfreiekommunikation.

00:55:02: Bedürfnisorientierte Erziehung das meinte ich.

00:55:04: oder wie setze ich Grenzen ohne irgendwie konservativ zu sein oder strengen zu sein und da sind ja alle so.

00:55:11: Sachen unterstreiten sich auch, ich sag mal wir Frauen aufeinander.

00:55:17: Wir sind ja auch untereinander oft wohlwollend habe ich nicht so wahrgenommen, sondern immer eher kritisch beäugend rechts und links.

00:55:26: Ja auch bewertend?

00:55:27: Ja genau!

00:55:27: Und immer ein bisschen nachher... Auch in dem Maße, dass ich meinst über das andere Stelle.

00:55:35: Ich gucke mir das an, was macht die anderen Personen?

00:55:36: Ich vergleiche

00:55:37: mich und dann stelle ich fest, ah, das ist cool, mache ich besser.

00:55:42: Also definitiv.

00:55:42: Da geht es um Selbstbestimmung.

00:55:44: Das machen wir gerne an verschiedenen Stellen wie Menschen.

00:55:48: Das hat jetzt nicht mal was mit Frauen zu tun, aber an der Stelle sind Frauen sich selbst oder dem eigenen Geschlecht gegenüber sehr kritisch.

00:55:57: Und das macht es noch schwieriger finde ich, das Gefühl zu bekommen, Ich mache das eigentlich ganz gut nach besten Wissen und Gewissen.

00:56:06: Und dass ist ganz oft, dass ich Frauen hier sitzen habe und ich als allererst irgendwie mache so du tust jeden Tag dein Bestes alles gut auch wenn jetzt vielleicht von außen suggeriert wird, nee das könntest du schon noch anders machen und das musst du so und so machen.

00:56:21: Weiß ich diese Rollenbilder auch gerne mal kammeln wenn du jetzt mal den unserem lieben Bundeskanzler zuhörst was wir Frauen ja alles machen sollen an so einem normalen vier-undzwanzigten Tag?

00:56:30: Wir

00:56:31: haben Tintakeln also wir... Ja

00:56:33: genau!

00:56:34: Genau dann wie lange denn sein Tag so ist und du dann zuhörst und denkst

00:56:39: so... Also ich habe... Und ansonsten

00:56:40: aber eine gute Mutteransache in Liebe voll und so.

00:56:43: Ich hab auch von auf Instagram eine Folge.

00:56:49: ich, ich weiß nicht genau wie sie heißt.

00:56:50: Aber auf jeden Fall ne bekanntere Persönlichkeit in Deutschland.

00:56:56: Auch scheinbar zwei Kinder hat ein neu geborenes sechs Monate alt und ein Kind das vier ist oder sowas.

00:57:03: Und dann schreibt sie unter so'n Post runter, mein Kind grade Kita angerufen von der Kita abholen.

00:57:11: Das Kleine des sechs Monate alte Baby wird gerade Spuckt gerade alles Mögliche wieder aus.

00:57:17: Und dann soll sie jetzt heute noch in München fahren im Zug, ja sie freut sich riesig drauf.

00:57:20: Ja auf Arbeit ist weniger los!

00:57:25: Das hatten wir.

00:57:25: nach vorletzten Folgen glaube ich an dieses Thema.

00:57:28: euch darf endlich wieder in die Arbeit.

00:57:30: da heißt es mich wenigstens

00:57:31: gut und dann

00:57:32: kann ich halt nicht strukturieren und das ist nicht so

00:57:35: wirklich voll.

00:57:38: Du kannst vielleicht einen mal dich für fünf Minuten auf etwas konzentrieren Aber grundsätzlich finde ich, haben wir das Thema schon richtig gut.

00:57:50: Ja also wenn ihr zugehört habt dann haben wir jetzt alles Mögliche angerissen.

00:57:56: die Frage ist mal mit Kind oder ohne Kind glücklicher?

00:57:59: Keine Ahnung weil wir können es nicht beurteilen!

00:58:03: Wir könnten doch jeder aus persönlicher Erinnerung oder Erfahrung erzählen was ist dein schönster oder liebster Moment Mit deinem Kind.

00:58:15: Was du in Erinnerung hast?

00:58:17: Ein Positiv!

00:58:20: Wenn ihr spontan das einfällt...

00:58:23: Also wenn ich jetzt spontan überlege, schöne Momente sind, die ich jetzt überhaupt mit ihm seitdem er so sechstens oder so ist mal wieder bei mir zusammen im Urlaub fahren Gid, das genieße ich sehr.

00:58:40: Wir lassen uns treiben und jeder darf sein Kram machen oder?

00:58:46: Also miteinander.

00:58:47: Das geniece ich sehr!

00:58:50: Wir haben auch coole Gespräche mittlerweile meistens wenn ich irgendwo hinfahre.

00:58:56: Genau, da würde mich jetzt mal interessieren so aus von Mama zu Mama weil meine ist ja fünf, seine ist fünfzehn.

00:59:05: Wie ist das so?

00:59:06: Ich finde es richtig cool.

00:59:07: Ich war neulich auf einem Konzert mit meinem Mann, ohne Kind und da war dann ein Sohn... Da müsste ungefähr deinem Alter gewesen sein mit seiner Mama und ich fand ... Das würde ich mir auch mal wünschen!

00:59:19: Also der

00:59:20: Sohn war fünfzehn und er war mit seiner Mutter auf

00:59:22: dem Hut.

00:59:22: Genau, ungefähr!

00:59:23: Ich weiß nicht ungefähr... Würde

00:59:24: mal einer grad nicht machen?

00:59:26: Also ich weiß nicht ob er vielleicht ein bisschen älter war, aber woher haben wir jetzt nicht genauer erkannt wie alles ist.

00:59:33: Also

00:59:33: wenn mein Sohn mit mir auch im Konzert geht und das auch noch cool findet, das wäre schon echt cool.

00:59:39: Also ich

00:59:39: glaube, ich will jetzt dich dann hoffen geklappt und schlechtem Erkleinmann.

00:59:44: Stimmt, Freunde von uns.

00:59:45: Sie waren jetzt auf dem Taubertalfestival und da war der Sohn wohl mit aber ich weiß gar nicht ob er mit einem Kumpel war oder ob die sich da wie wir das vor Ort geregelt haben.

00:59:53: Also... Mit mir würde er maximal auf ein Konzert gehen damit er in dieses Konzern reinkommt Und dann würde er sich da von mir distanzieren.

01:00:01: Nicht weil er mich nicht mag Ich glaube es ist gerade einfach echt die Phase.

01:00:04: Wir kommen... Ich finde schon dass wir ein sehr gutes Verhältnis haben.

01:00:07: um die Frage zu beantworten Was ist das Ziel?

01:00:11: Mein großes Ziel ist, dass wenn er sozusagen aus dieser Autonomiefase raus ist und irgendwann wieder merkt was er an Eltern hat.

01:00:22: Dass er auch mit uns noch freiwillig etwas macht und auch gerne wieder nach Hause kommt.

01:00:27: Das ist mein ganz großes Ziel

01:00:28: weil

01:00:29: ich sehe es bei anderen das die Eltern oft eher nur ein Pflicht besucht sind und ich da nicht hin will.

01:00:37: Und ich würde schon mir wünschen, ich eine Art freundschaftliches Verhältnis hinbringe, dass mein Sohn dazu veranlasst sich hier wohl zu fühlen auch wenn er... Also das ja auch als Erwachsener wahrgenommen wird.

01:00:52: Weil das ist zum Beispiel was, das sehe ich immer wieder auf und das kriegt meine Schwiegerleute haben das echt schwer hingekriegt oder kriegen das auch immer noch teilweise nicht hin

01:01:00: dieses

01:01:01: Dass wir erwachsen sind, dass wir Entscheidungen treffen und dass wir auch gute Ideen haben können obwohl wir Jünger sind!

01:01:08: Das tatsächlich eine Möglichkeit.

01:01:10: Also das wäre mein großes

01:01:12: Ziel.

01:01:12: Das finde ich auch tatsächlich schön, wenn es bei meinem Sohn so wäre, dass er sagt, er komme gerne nach Hause und nicht einfach eine Pflicht ist zu besuchen oder so.

01:01:21: Ich komme gerne, besuche gerne, wir machen gerne was zusammen oder sprechen auch über alles mögliche also was ich das Gefühl habe mit meinem Papa da hab' ich das gefühlt, ich kann mit ihm eigentlich über Alles reden!

01:01:33: Also wirklich... Er ist auch sehr Lise bewahren und so weiter.

01:01:38: Also ich hab das Gefühl, da kann ich wirklich sehr intellektuelle Gespräche führen und fühle mich auch als erwachsene Frau gesehen.

01:01:45: Weil meine Mama ist es eher so ja bin ich noch ein Kind.

01:01:48: Da so mach dies, mach jenes, tue nicht dass, trink dies

01:01:52: usw.,

01:01:53: da fühle ich mich halt immer noch wie ein Kind ein bisschen.

01:01:57: Und genau du hast jetzt ein paar schöne Erlebnisse geteilt wenn du in den Urlaub fährst.

01:02:00: aber so ist bei mir genauso.

01:02:01: also ich glaube das bleibt bestehen mit unserem Sohn in den Urlaub fahren.

01:02:07: Wir waren jetzt ja drei Wochen weg und es war das erste Mal, dass wir wirklich drei Wochen am Stück mit unserem sohnen unterwegs waren.

01:02:14: Und ich fand... Also sie war auch manchmal ein bisschen anstrengend.

01:02:18: man sitzt sich dann irgendwann, also irgendwann geht man sich wieder auf dem Keks.

01:02:21: aber wenn ich rückblicke fahre nicht diese Zeit, diese intensive Zeit zu dritt.

01:02:27: Total schön!

01:02:28: Also die wird immer in meiner Erinnerung bleiben als ein richtig schönes, positives Erlebnis und ich glaube für unseren Sohn war das genauso.

01:02:35: Nur Mama und Papa zu haben drei Wochen lang.

01:02:39: Ja vielleicht noch abschließend ihr habt jetzt viele Sachen gehört was dafür sprich Kinder zu bekommen.

01:02:45: wir haben auch einige Sachen gesagt die dagegen sprechen.

01:02:48: also es ist schon eine Sache Sich dafür zu entscheiden, gerade eben auch als Frau kann das bedeuten, bestimmte Sachen an Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

01:03:02: Dessen sollte man sich einfach bewusst sein ohne dass jetzt... Ich genieße es wird aufgewogen!

01:03:07: Das muss man dazusagen ja?

01:03:09: All die Einschrankungen von denen ich vorhin gesprochen habe sei es jetzt Karriereknick oder was auch immer Ich glaube tatsächlich, mein Kind, die Tatsache dass ich meinen Sohn habe macht mich glücklicher als jede Karriereleiter, die ich hätte hochklettern können.

01:03:24: Finanziell bedeutet das vielleicht irgendwas, reden wir noch mal in, warte mal, zwanzig, dreißig Jahren wenn ich dann tatsächlich mal vielleicht noch an die Rente komme ob ich das dann wirklich nochmal dieses Thema bereuen komme.

01:03:35: aber ich glaube nicht weil ich glaube auch da und damit kommt dann wieder dieser Faktor wie ist die Beziehung zu meinem Sohn dann ins Spiel?

01:03:44: Ich denke, dass es dann trotzdem ich froh bin, dass das ihm gibt an der Stelle.

01:03:50: Ja und ja jeden Euro jede Träne jede Sorge auch wert war die wir dich über jeden Fluch und dementsprechend trotzdem ja ich die Entscheidung immer wieder so treffen würde.

01:04:07: Und noch gewisse Dankbarkeit dazu finden.

01:04:12: In dem Kölner Abschluss, muss ich sagen.

01:04:14: Ja!

01:04:15: Na ja gut dann sind wir jetzt am Ende.

01:04:17: Und was

01:04:18: ist das jetzt?

01:04:23: Das war unsere heutige Folge zu Thema Kinder und Glück oder Nicht-Kinder-und-Glück.

01:04:29: Vielleicht seid ihr für Wetter als vorher.

01:04:32: Herzlichen Glückwunsch.

01:04:33: Dann haben wir alles richtig gemacht.

01:04:36: Vielleicht könnt ihr uns auch gerne kommentieren wenn mir die Folge veröffentlichen.

01:04:44: Und ja, vielleicht habt ihr auch eine eigene Geschichte, die ihr erzählen wollt dazu?

01:04:48: Genau!

01:04:49: Im Grunde ist es immer so wie es immer ist, ihr müsst mit euren Entscheidungen leben und ihr solltet für euch – und in dem Fall spreche explizit jetzt – die Paare an die sich für Kinder entscheiden wollen, lasst euch nicht von außen einreden dass ihr das machen müsst oder nicht machen müsst, wie ihr Dinge zu tun habt oder nicht zu tun.

01:05:09: Folgt da eurer Intuition, eurem Bauchgefühl.

01:05:13: Sprecht euch gut miteinander ab.

01:05:14: Klärt die Rollenthemaatlichen gerne auch vorher ab?

01:05:18: Das ist wichtig bevor Kinder am Spiel sind weil wenn ihr nämlich welche habt dann kann das wirklich irreversibel an der Stelle und dann ist es auch in der Partnerschaft schwierig nochmal ich sag mal die Arbeitsverteilung gesagt dass jetzt mal ganz platt neu zu definieren wenn das vorhin nicht mal besprochen wurde.

01:05:37: Wenn ich eine Erfahrung gemacht habe, dann ist es die, dass selbst wenn die Beziehung gleichberechtigt war als es keine Kinder gab.

01:05:44: Kippt das in dem Moment wo Kinder ins Spiel kommen und eine Person zu Hause bleibt?

01:05:48: Die macht für mich mehr.

01:05:50: Und wenn dann sozusagen die wieder arbeiten geht, dann bleibt das gerne so.

01:05:57: Das ist einfach ein Problem.

01:05:59: Und das spielt gar keine Rolle ob's Männer oder Frauen sind, die zuhause bleiben weil das ist generell glaube ich ein Thema Und da darf sich einfach noch ein bisschen was verändern, denn diese Care-Arbeit ist auch Arbeit.

01:06:13: Ja die darf auch bezahlt werden!

01:06:16: Oder zumindest gewürdigt?

01:06:17: Fangen wir mal klein angucken,

01:06:19: würde

01:06:19: ich es mal... Oder

01:06:20: auf dem Zettel mal aufschreiben, was man das gemacht hat und was das kosten würde wenn man zum Beispiel eine Putzfrau ansteht.

01:06:29: Wir wünschen euch einen schönen Tag und wie immer, ne?

01:06:32: Du putzt jetzt grade prima.

01:06:34: Dann mach dir jetzt nen kleinen Kaffee oder nen Tee!

01:06:36: Und jetzt gibts noch fünf Minuten Auszeit hinten dran!

01:06:38: Genau!

01:06:39: Wir wünschten dir alles Gute...

01:06:41: ...und bis demnächst!

01:06:43: Tschüss!

01:06:46: Das war's für heute mit Butter bei die Fische.

01:06:48: Klartext- und Inspirationen für Frauen

01:06:51: Wenn du gerade genickt, gelacht oder innerlich ein kleines Ohja das kenn ich hattest.

01:06:56: dann abonnier uns und erzähl gern deinen Freundinnen von unserem Podcast.

01:07:00: Wir nehmen dich weiter mit in unseren Alltagswahnsinn.

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