#10 Kommunikation ist alles - Reden, Schweigen, Augenbrauen zucken
Shownotes
Warum steht die Milch schon wieder draußen? Diese Frage führt meistens zum Konflikt. Warum eigentlich? Warum wir an der einen Stelle ausflippen und an anderer komplett ruhig bleiben. Und warum wir Frauen immer wieder in die Kümmererrolle rutschen und unseren Partner unbewusst wie ein weiteres Kind behandeln.*
All das und vieles mehr, mit einem kleinen Einblick in die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg – und warum sich abzugrenzen, auch gegenüber den eigenen Kindern, auch Selbstfürsorge ist. All das kannst du in unserem Podcast erfahren. Hör doch einfach mal rein. Folge uns auf Social Media:
Bianca http://instagram.com/biancaleitzmental/
Julia http://instagram.com/soulwork.innerekraft/
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Transkript anzeigen
00:00:01: Moin!
00:00:01: Willkommen bei Butter bei die Fische.
00:00:03: Zwei Frauen, zwei Lebensphasen zwischen Atempausen und Alltagswarnsinn.
00:00:07: Die eine ist Mitte dreißig umkommt aus dem Frankenländle
00:00:11: Und die andere Mitte vierzig und es gebürtiger Fischkopf.
00:00:14: Beide sind Mama beide sind Coaches die eine für gesunde Atmung
00:00:18: und die Andere für mentale Gesundheit.
00:00:20: Wir sprechen mit dir über das wahre Leben Mit all den ungeschönten Details unter richtigen Prise
00:00:25: Humor Keine Tabu's kein Gedöns einfach über die Dinge, über die im Wahneben nicht gesprochen werden.
00:00:32: Also lass uns loslegen!
00:00:36: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Butter bei die Fische.
00:00:40: Klarheit und Inspiration für Frauen.
00:00:43: Kommunikation ist alles.
00:00:45: wir reden mit Worten, mit Mimik, mit Handlungen Und mit dem Augenrollen beim Abendessen das eigentlich schon einen ganzen Roman erzählt.
00:00:53: Warum es dann so schwer zu kommunizieren ohne dass... Warum ist es dann so schwer, richtig zu kommunizieren ohne dass dein Gegenüber dich falsch versteht?
00:01:06: Darüber reden wir heute.
00:01:07: Denn wenn wir verstehen was manchmal in so Streit-Situationen wirklich mit uns und unserem Gegenüber passiert haben wir eine Chance es anders zu machen.
00:01:16: Kommunikation ist Bindung – Verbindung zu anderen Menschen.
00:01:20: Wenn sie funktioniert, funktioniert auch die Beziehung.
00:01:23: Doch oft geht im Laufe der Jahre die Bindung weg Und wir hinterfragen die Bezierung.
00:01:28: Was wenn es eigentlich nur an der Art liegt, wie wir miteinander reden?
00:01:32: Oder eben auch nicht.
00:01:34: Was wenn der Untertitel in deinem Gesicht mehr sagt als Worte je ausdrücken könnten?
00:01:39: Das Gleiche gilt im Job – in Freundschaften und Beziehungen zu unseren Eltern und zu den eigenen Kindern!
00:01:45: Wie wir reden kann entscheiden, wie sich unsere Beziehung entwickelt.
00:01:49: Heute reden wir darüber, wie Wir in Gesprächen funktionieren, warum eine Milche auf dem Küchenblock zur Beziehungskrise werden kann Warum du bei deinen Eltern manchmal wieder elf wirst, sobald deine Mutter fragt, trinkst du auch genug Kind?
00:02:03: Und du vielleicht mit einer... Mit ein paar einfachen Unformulierungen und verhaltensweisen die Kommunikation mit deinem Liebsten zum Positiven verändern kannst.
00:02:13: Hallo Julia!
00:02:13: Wie schön, wieder hier zu sitzen.
00:02:16: Was verbindest Du mit dem Wort Kommunikations?
00:02:19: Hallo Bianca ich finde es auch schön wieder hierzusitzen und wir nehmen die nächste Podcastfolge auf ist immer wieder schön.
00:02:27: Ja, zu der Frage Kommunikation.
00:02:29: Was verbinde ich mit Kommunikations?
00:02:32: Sehr viel!
00:02:32: Also erst mal kommunikation ist für mich habe ich gelernt in meinen, ja, ist das A und O eigentlich.
00:02:45: Also gerade in Beziehung oder Partnerschaft nicht miteinander zu sprechen ist eigentlich das schlimmste was du machen kannst.
00:02:54: also wenn Da fühlst du dich auch irgendwie ignoriert von demjenigen.
00:02:58: Wenn ich jetzt mal typischerweise eine Partnerschaft nehme, Mann und Frau oder es kann auch Frau-Frau sein, Mann ist egal ... Aber wenn du das Gefühl hast mit dem Partner nicht richtig mehr reden zu können oder zu kommunizieren oder es escaliert immer sofort, dann find ich's ganz auf Dauer echt schwierig bei der Kommunikation.
00:03:19: Ja?
00:03:21: Durchaus, also auch mit der
00:03:24: Beziehung.
00:03:24: Genau und wenn man das jahrelang ignoriert dass da ein Kommunikationsproblem gibt in der Partnerschaft dann ja habe ich schon viele auch Beziehungen scheitern sehen.
00:03:40: Ja ich glaube dass viele tatsächlich in wirklich Jahre Jahrzehnt vielleicht sogar da drinnen hängen Weil gerade so die Generation vor uns hat sich ja der Warscheidung ja wirklich auch noch verpönt, dass man sich da rausgetraut hat.
00:03:54: Wenn da irgendwie was funktioniert hat.
00:03:58: Also heute noch dran dahängen?
00:03:59: Genau
00:04:00: also früher genau war es so das man auch scheiden keine Optionen war oder sowas.
00:04:05: Mittlerweile ist die Scheidungsrate sehr hoch als ich glaube jede zweite E ist mittlerweile betroffen also fünfzig Prozent.
00:04:14: von daher macht es auf jeden Fall Sinn sich mal Gedanken zu machen, wie wichtig eine Kommunikation in einer Partnerschaft ist.
00:04:22: Sicherlich gibt es ja noch
00:04:24: andere Faktoren.
00:04:25: Aber Reden hilft immer!
00:04:28: Reden helft immer und Schweigen ist manchmal nicht Gold.
00:04:31: Nee, das ist tatsächlich auch ein schönes Sprich von Reden ist Silber-Schweigengesgold.
00:04:37: Völlig annonsens an der Stelle würde ich sagen ist völlig überholt.
00:04:42: wir sind auch schon mittendrin.
00:04:46: Ja, es geht also in erster Linie fangen wir doch einfach an mit diesem Thema Beziehung.
00:04:53: Wir sind jetzt schon drinnen bei dem Thema Beziehen zu dem Partner oder der Partnerin.
00:05:00: Hast du jetzt schon schön irgendwie angerissen?
00:05:03: Da ist das Thema ja wirklich essentiell und ich glaube dass sich das einfach im Laufe der Zeit verändert.
00:05:10: aus verschiedenen Punkten heraus verändert sich die Beziehungen und damit auch die Kommunikation Und zwar, also ich glaube noch so aus dem was ich jetzt so mitgekriegt habe und was für mich in meiner Beziehung irgendwie gelernt habe.
00:05:27: Und als auch viel bei so Klienten und Klientinnen sehe ist das Einwendepunkt ist wenn man zusammenzieht und der nächste Wendepunkt is wenn nach Kinder dazukommen.
00:05:38: Denn solange man irgendwie sozusagen in zwei Haushalten lebt ist sowas wie Haushalt eben jeder Manns Sache.
00:05:44: Jeder in seiner eigenen Wohnung kümmert sich um seinen Kram oder wer auch immer das löst.
00:05:50: Bei meinem Mann war es tatsächlich zu der Zeit, als wir zusammengekommen sind noch die Schwiegermutter, also meine Schwiegamutter jetzt, die sich zum Beispiel seine Wäsche gekümmert hat.
00:05:58: Also mein Mann kann super kochen und so aber um Wäschung musste er sich nie kümmern.
00:06:02: Erst was ich angeschafft habe war eine Waschmaschine Und wenn wir zusammen gezogen sind hab ich viel von diesen Haushaltsthemen unbewusst übernommen.
00:06:12: Und der nächste Wendepunkt war wirklich, als wir dann ein Kind bekommen haben.
00:06:17: Habe ich die nächste Kümmerrolle übernommen und hab irgendwie natürlich einmal diese Muttergeschichte, also ich habe mich um meinen Kind gekümmert... ...und habe unbewusst alle Verantwortung übernommen weil ich glaubte dass das zu meinem Job gehört, zu meiner Rolle!
00:06:31: Das wiederum hat auch in unserer Beziehung ganz viel verändert glaube ich.
00:06:37: Also das haben wir jetzt wieder zurück verändert.
00:06:41: Aber wenn ich jetzt das sehe bei vielen Klientinnen und so, da ist wirklich das Thema die Rolle der Mutter oder die Frau hat diese Rolle im Haushalt.
00:06:49: Sie schmeißt den Laden dieses Projektleiterin.
00:06:51: Da sind wir wieder beim Mental Load.
00:06:53: Sie ist die Projektleiterin in der Familie und verteilt dann auch die Aufgaben an Mann und vielleicht dann auch schon je nach Alter des Kindes auch an die Kinder.
00:07:06: Und je nachdem wie der Mann das dann aufnimmt... Funktioniert das mal gut oder mal schlecht, aber der Mann ist auf jeden Fall nicht mehr auf Augenhöhe.
00:07:14: Ja ja, das ist richtig!
00:07:15: Also man ist unterschiedlich auf unterschiedlicherem Augenhöher wie du schon sagst und... Aber hat es jetzt was mit Kommunikation zu tun?
00:07:21: Wahrscheinlich schon weil wenn wir jetzt zum Beispiel sagen wir mal derjenige die sich hauptsächlich drum kümmert dass der Alltag läuft sozusagen gibt er immer Appelle raus so zu sagen mach tu dies macht das Hast du schon das und das gemacht?
00:07:42: Ja, ist auch irgendwie, finde ich mal immer anstrengend.
00:07:48: Wie du sagst, mental out, alles denken zu müssen aber du musst es auch kommunizieren dann auch.
00:07:51: Du musst es ja nicht nur für dich selber im Kopf haben sondern du musstes ja auch noch weitergeben.
00:07:56: also kommunizier'n Ja, das hat dann auch was mit Kommunikation in der Partnerschaft oder in einer Beziehung zu tun.
00:08:04: Oder auch Kindererziehungen.
00:08:06: Wenn du ältere Kinder hast, denen sagt, mach du dies, hast du daran gedacht?
00:08:10: Hast du deine Sportsachen geparkt oder sonst irgendwas?
00:08:12: Also gewisse Appelle, die rausgegeben werden.
00:08:15: Genau also dieses ... Eltern-Ich!
00:08:19: Das sind wir schon bei diesem ... Das nennt man Eltern.
00:08:22: Ich glaub ich, ne?
00:08:23: Die kommt aus der Transaktionsanalyse Kannte ich vorher auch nicht.
00:08:27: Hat mir Bianca das Wort erklärt?
00:08:33: Mitgegeben!
00:08:35: Willst du mal dazu noch etwas sagen, kurz anschneiden dass man überhaupt weiß was für verschiedene Ebenen es gibt auf die man kommunizieren kann zum Beispiel?
00:08:43: Ja also grundsätzlich ist es so, dass Kommunikation da haben sich ja schon viele Menschen... Also das ist schon etwas was die Menschen immer wieder beschäftigt in der Philosophie und eben auch in der Psychologie.
00:08:57: Und es gibt viele schlaue Menschen, die da zu was gesagt haben... Der Eric Byrne ist einer davon, der hat sich wirklich viel Gedanken übergemacht auf den ich noch ein bisschen ein, aber auch den meisten bekannt vielleicht wenn sie sich damit beschäftigt haben ist Friedemann Schulz von Thun, der über das Fiorenmodell viel gesprochen hat.
00:09:15: Marshall Rosenberg ist jemand, der für Gewaltfreie Kommunikation oder der die gewaltfreie Kommunikation entwickelt hat, ist auch ein sehr spannendes Thema.
00:09:25: Es
00:09:26: gibt sicherlich auch Bücher darüber?
00:09:27: Ja
00:09:28: klar genau!
00:09:29: Ich
00:09:29: habe mir über das Buch Transaktionsanalyse tatsächlich im Buch bestellt und ich habe es leider nicht geschafft zu lesen in dem Urlaub.
00:09:37: Stich jetzt gar nicht.
00:09:38: Das
00:09:38: geht auch nicht.
00:09:39: nein also ich hatte etwas anderes zu tun.
00:09:42: Musstest
00:09:42: du etwa baden den Urlaub oder was?
00:09:44: Wir baden entspannen keine Appelle raus.
00:09:50: Genau.
00:09:50: Sehr gut!
00:09:52: Und wer vielleicht auch noch bekannt ist, ist der Paul Watzlerwick.
00:09:56: Man kann nicht nicht kommunizieren.
00:09:58: Also da gibt es so eine schöne Geschichte vom Hammer.
00:10:01: Wenn ihr die nicht kennt, die erzähle ich jetzt nicht.
00:10:04: Die könnt ihr mal googeln.
00:10:05: Paul Witzlerwick – Der Hammer.
00:10:08: Die Geschichte von Hammer.
00:10:09: Sehr lustig und ich bin mir ziemlich sicher dass er euch wieder findet.
00:10:12: Also der hat ein ganz tolles Buch geschrieben «Die Anleitung zu Unglücklich sein».
00:10:19: Da beschreibt er sehr gut, wie man sich selbst sozusagen unglücklich macht.
00:10:22: Und unter anderem geht es darum, wie auch zum einen denkt und eben auch kommuniziert.
00:10:26: Hast du
00:10:26: dieses Buch
00:10:27: zufällig?
00:10:27: Ja das habe ich.
00:10:28: Würdest
00:10:28: du zumindest mal aussehen?
00:10:29: Sehr gerne!
00:10:32: Jetzt kommen wir zurück zu Eric Byrne, warum eigentlich geht es so dieses Eltern-Ich... Also Eric Bynne geht davon aus oder die Theorie dahinter ist und ich finde sie sehr stimmig.
00:10:40: deswegen mag ich diese sehr dass wir in drei Anteilen im Prinzip uns kommunizieren Und zwar im Eltern-Ich, im Kind-Ich und im Erwachsen-Ich.
00:10:51: Je nachdem in welcher Altersstufe wir sind, entwickeln wir uns entsprechend.
00:10:56: Das hat natürlich auch mit der Rolle zu tun.
00:10:58: Das ist jetzt vielleicht passend zu dem, was wir vorher gesagt haben.
00:11:01: Wenn wir Eltern oder wenn wir in der Mutterrolle sind, sind wir eben im Eltern Ich.
00:11:06: Da sind wir im Appell geben, dem Kind gegenüber weil gerade je nachdem wie groß das Kind ist aber gerade wenn die noch klein sind dann sind wir Pass auf, lauf nicht über die Straße.
00:11:16: Ist dir warm genug?
00:11:17: Zieh den noch nicht Jacke an!
00:11:19: Was weiß ich?
00:11:20: Hast du Socken an?
00:11:21: Hast
00:11:21: Du Durst?
00:11:22: Möchtest du noch was essen?
00:11:24: und so weiter?
00:11:24: ja?
00:11:24: Kremisch
00:11:25: soll ich dich einkremen?
00:11:27: Genau.
00:11:28: Und das Problem ist oder das Thema ist dass wir in unserer Beziehung also zwischen den Partnern der eigentlich eher mehr wachsinnig sein wollen Also auf der Sachebene In der Emotionslosen sachlichen Kommunikation kann ich mich besser austauschen.
00:11:44: Da kann ich Fakten austauschnen, da kann ich Dinge besprechen, organisieren und so weiter.
00:11:49: Sobald das in die Appellebene geht... Also sprich wenn wir jetzt mischig ein bisschen Schulz von tun und eventuell... ...sobald ich in dieses Eltern-Ich gehe und sage hier hast du schon den Müll rausgebracht, kannst du mal dem Müll herausbringen Schatz?
00:12:03: Bin ich wieder in dieser Appellgeschichte und im Moment in einem Elter nicht!
00:12:07: Jetzt kann ich Glück haben dass mein Mann dann nicht drauf anspricht Und nicht in sein Kind, ich fällt und sagt, bring den Müll doch selber raus.
00:12:15: Also das wäre dann das rebellische Kind.
00:12:19: Sondern vielleicht hoffe ich sogar, dass das angepasste Kind kommt und sagt na klar mach' ich sofort!
00:12:25: Aber sofort umgehend?
00:12:26: Umgehend mache ich das ja.
00:12:28: Würde
00:12:28: ich mir von meinem Sohn manchmal auch wünschen Ja Mama, mache ich natürlich sofort.
00:12:33: Habt da auch so ein rebellisches Kind zu Hause.
00:12:35: Ich sag mal jetzt fünf aber er testet auch sehr gerne seine Grenzen.
00:12:41: Manche Kämpfe würde ich gerne immer einfach sein lassen.
00:12:48: Die Kinder haben einen eigenen Charakter und je nachdem was ausgeprägt, das ist auch eine Grundkonstitution, ob ich ans Angepasste gehe oder ins Rebellische.
00:13:00: Der Eric Byrne hat eigentlich das freie Kind.
00:13:02: Das ist ein bisschen das wo wir hinwollen.
00:13:03: Es ist mich der kreative Freude geteilt.
00:13:07: Das wollen wir eigentlich in der heutigen Erziehung bei unseren Kindern fördern.
00:13:11: Und dementsprechend ist ja viel in dieser, ich sag mal, antiautoritären Erziehungen.
00:13:16: sehr viel so, möchtest du?
00:13:18: Möchtest Du... Also eher dass wir den Kindern die Entscheidung überlassen und dadurch irgendwie fördern das sie selbst lernen irgendwie Entscheidungen zu treffen.
00:13:28: darüber kann man auch streiten wie weit dieses entscheiden Entscheidung über lassen gehen sollte je nach Alter.
00:13:34: aber gut das ist jetzt sei jetzt mal dahin gestellt.
00:13:37: Aber was ich glaube, was passiert in vielen Beziehungen ist das wenn dann irgendwie ... Wenn die Frau anfängt irgendwie rollen... Ich sag jetzt mal bewusst die Frau oder ein Teil der Part des Paares kann ja bei gleichgeschlechtlichen... Es gibt vielleicht auch
00:13:53: zwei Frauen,
00:13:55: aber die, die kümmerer Rolle übernimmt und anfängt zum Beispiel das Putzen zu übernehmen, wenn man zusammenzieht weil da andere das irgendwie nie macht, weil einfach auch das Bedürfnis der Reinigkeit ein Nicht-Zusammenhängen ist.
00:14:12: Dann kann es halt eben sein, dass Frau das übernimmt oder sagt kannst du bitte das Bad putzen und da automatisch immer in diese Elternrolle geht?
00:14:22: Und das wird doch verstärkt glaube ich wenn noch Kinder dazu kommen.
00:14:26: Das heißt ich bin immer als Mutter oder als Frau dieser Eltern-Ich Geschichte Und auf einmal rutscht der Mann unbewusst in diese Kindrolle mit rein.
00:14:35: Der ist dann auf einmal das letzte Kind oder das nächste Kind und auf einmal habe ich nicht nur ein Kind, sondern auf einem hab' ich zwei Kinder.
00:14:41: Das eine ist so alt wie ich und das andere ist halt
00:14:44: drei!
00:14:44: Ja...
00:14:45: ...und
00:14:46: da anstrengend auf Dauer.
00:14:48: Das ist zum einen anstrendend und führt eben dazu dass es auch in der Beziehung auch...
00:14:52: Einige sind in die Schieflage gerät auf jeden Fall?
00:14:54: Genau, dass man nicht mal auf Augenhöhe ist miteinander und den Respekt von dem Partner verliert.
00:14:59: Und wenn das passiert, ist der Mann... Der Mann versteht gar nicht so genau was da passiert.
00:15:05: Weil und jetzt kommt es in unseren Rollenbild wie wir jetzt glaube ich gerade noch so konditioniert sind im patriarchalischen Rollen-Bild sag' ich jetzt mal bewusst.
00:15:14: Ist das ja so?
00:15:14: Wir haben's vielleicht... Es wird verändern sich zwar aber trotzdem dieses... wie Frau sich eher in der Familie orientiert, um die Sachen kümmert und der Mann irgendwie das Geld randschaft.
00:15:24: Und sich vielleicht um den Garten kümmern oder so.
00:15:27: Dieses Rollenbild ist schon immer noch da!
00:15:30: Das heißt wir fördern auch dieses Ungleichgewicht in der Beziehung?
00:15:35: Ja gut es kommt doch darauf an, wie wir erzogen worden sind.
00:15:37: Ich meine es ist ja auch schon so, dass ich als Mädchen glaube ich schon ein bisschen anders erzogen geworden bin als mein Bruder.
00:15:45: Er glaub' ich schon habe ich auch ein bisschen gespürt, sagen wir mal so Ich hab halt eher Dinge im Haushalt übernommen, als vielleicht mein Bruder.
00:15:55: Obwohl wir gleich alles waren.
00:15:57: also, ne?
00:15:58: Also das ist
00:15:59: schon ... Das hat mich bei Zwillingen meistens
00:16:00: so her.
00:16:00: Ja, in Zwillinge meistens.
00:16:03: Gute Hinweise!
00:16:05: Nee und da habe ich schon gespürt.
00:16:07: Das habe ich auch schon als Jugendliche gespürt sozusagen, dass ich ein Ding übernomen habe, wo ich dachte ja es kann meinen Bruder doch genau so machen Genau.
00:16:17: Und ich finde, wie du schon gesagt hast, wenn halt diese Kümmerrolle entsteht und du immer nur in der Kommunikation Eltern Ich bist also immer nur sagst was du was dem machen muss und der machen sollte oder sowas aus deiner Sicht weil du vielleicht auch unterschiedliche Ansichten hast wie etwas sauber sein soll zum Beispiel dann ist es auf Dauer natürlich sehr anstrengend nicht nur für denjenigen oder diejenige, die die Kümmerrolle übernommen hat.
00:16:44: Sondern irgendwann auch entsteht auch Frust vielleicht in der Partnerschaft weil man ist ja trotzdem noch in einer Beziehung.
00:16:54: das bedeutet es ist ja so eine partnerschaftliche Nähe ja auch irgendwo auch mal noch da sein und die geht halt irgendwo dadurch verloren.
00:17:03: Ich kann jetzt nur aus meiner Sicht sprechen.
00:17:05: Wenn ich das Gefühl habe, ich muss mich ständig um alles kümmern und immer nur sagen was zu tun ist weil es nicht gesehen wird was zu tun wäre zum Beispiel dass da Wäscheberg liegt oder dass mal gestopft wird saubt werden müsste oder eingekauft weil der Kühlschrank leer ist oder wer kocht heute Abend?
00:17:23: Oder was kochen wir?
00:17:25: Das sind unendliche Dinge die ja anfallen.
00:17:29: oder dass man jetzt mit Kita Fino wieder Geld drauf laden muss, also organisatorische Sachen einfach.
00:17:37: Da ist man einfach am Abend auch kaputt und hat kein Bock mehr auf Kuscheln oder sonst was.
00:17:44: Ja!
00:17:45: Weil wie soll man den Spagat schaffen bitte schön von der kümmere Rolle in die sexy Ehefrau dann?
00:17:49: Oder eine sexy Bart?
00:17:52: Ich gehe noch weiter... Also wer hat denn Bock mit seinem eigenen Kind irgendwie Sex zu
00:17:57: haben?!
00:17:57: Klingt krass, ja?
00:17:59: Also ich jetzt nicht.
00:18:00: Das ist
00:18:00: auch wieder der Natur ganz einfach und das ist der Mann natürlich nicht in der Kinderrolle.
00:18:05: aber trotzdem ist es so.
00:18:07: diese Respekts-Ebene also da kann ich auch nur so natürlich von mir so sprechen.
00:18:11: Aber die Respektebene muss sich dann immer erst wieder aufbauen.
00:18:16: Ich brauche tatsächlich eine Kommunikation auf Augenhöhe um das sozusagen in dieser Ebene zu ziehen, dass sich diese Verbindung überhaupt herstellen kann.
00:18:28: Und da ist tatsächlich glaube ich das größte Potenzial auch wo wir an unserer Beziehung dran arbeiten können und eben auch die Männer, dass wir eben auf Augen Höhe kommen.
00:18:44: Es ist ja eine Win-win-Situation.
00:18:46: Absolut!
00:18:47: Es ist nicht so, dass wir auf den Männern herumreiten sondern es ist einfach... Wir befinden uns in Rollen, in die wir irgendwann mal reingeschlüpft sind.
00:18:57: Weil zum Beispiel Kinder gekommen sind, weil ja vielleicht man sagt okay also Frau bleibe ich zu Hause, weil aus welchen Gründen auch immer finanziell es besser ist wenn der Mann vollzeit arbeiten geht.
00:19:09: In anderen Beziehungen ist das genau umgekehrt.
00:19:11: da übernimmt der Mann vielleicht die Haushaltsrolle und die Kindererziehung auch so, dass die Frau sich wohlfühlt, dass der Mann alles macht.
00:19:19: Aber es gibt relativ wenige davon, sag ich mal so!
00:19:22: Also, ich kenne einen ... in einer Ehe, wo das so ist tatsächlich, aber ich kenn sonst immer nur, wo's genau umgekehrt ist, wo die Frau eher die Kindererziehung hauptsächlich übernimmt
00:19:36: bzw.,
00:19:37: die dann halt weniger im Job ... quasi jobmäßig zurückgetreten ist sozusagen und da wieder in diese Rolle, diese Rollen wieder ein bisschen gerechter aufzuteilen.
00:19:50: Das ist die Kunst!
00:19:52: Und da erfordert es viel Kommunikation miteinander und das der andere aber auch versteht dass man's nicht böse meint sondern dass man versucht wieder diese Partnerschaft auf Augenhöhe zu bringen, dass man sich wieder gegenseitig... ich mach jetzt mal mit den Händen eine bisschen Bewegung... sich wieder um gegenseits auf Augen Höhe begegnet, dass das natürlich auch, ich sag mal, die Lust aufeinander wieder kommt.
00:20:16: Das ist schon ein Spagat, den man schaffen
00:20:19: kann.
00:20:19: Aber du hast jetzt was ganz Wichtiges gesagt, weil das eigentlich der Schlüssel ist.
00:20:25: Wir reden ja viel hier und wir kommen von der Kommunikation doch immer wieder auf dieses Mantelow-Thema.
00:20:34: Man kann das nicht alles einzeln betrachten, denn es spielt ja alles zusammen!
00:20:40: Was du jetzt gerade gesagt hast, könnte der Schlüssel sein.
00:20:42: Wenn ich also in einer Beziehung bin die jetzt gerade stagniert, wo die Kommunikation vielleicht wirklich immer eskaliert... Also ich habe nämlich auch eine Freundin bei der das so ist.
00:20:52: Da eskalierts ständig diese Kommunikations... Obwohl dass von der einen Seite vielleicht nett gemeint war fühlt sich die andere Seite immer sofort angegriffen.
00:21:02: Also rutscht immer in dieses Kind ich, obwohl das gar nicht gar nicht gewollt war, auf erwachsene Ebene wird gesprochen und trotzdem kommt die kindliche Reaktion drauf.
00:21:11: Und es ist also fast keine Kommunikation mehr möglich, die irgendwie sinnvoll wird.
00:21:18: Da sich das mal bewusst zu machen und zu sagen okay wir sind jetzt gerade in einer Ebene aus der wir gerade nicht rauskommen was ist eigentlich gerade los?
00:21:28: Also wo befinden wir uns?
00:21:32: Das kriegen wir alleine fast nicht hin würde ich behaupten.
00:21:36: Zumindest wenn wir ab einem gewissen Punkt eingefahren sind und das Ding ist, dass viele... Also das ist dann ja eine Stresssituation und in der Stresssituation reagiert jeder anders.
00:21:46: Einer steckt eben den Kopf in den Sand macht Vogelstrauß Methode und redet dann gar nicht mehr.
00:21:51: Der Nächste ist halt, der die ganze Zeit am Mäckern isst.
00:21:58: Wenn du dann in dieser Meckerrolle bist als Frau auch, das ist da meistens die Rolle der Frau.
00:22:03: Die versucht was zu verändern wie halt am Mann immer rummäckelt.
00:22:07: Nie bringst du den Müll raus, muss ich mich um alles kümmern und was man nicht versteht natürlich auch nicht weil immer dieses Kind dich angesprochen wird.
00:22:18: eigentlich will sie bitte Sie um Hilfe?
00:22:21: Eigentlich ist es sie sucht Hilfe
00:22:23: genau.
00:22:23: also es ist nicht unterschwellig ist es Hilfe suchen und kein Gemäcker, aber das zu verstehen.
00:22:32: Also um richtig darauf riechgen zu können... Ich würde zum Beispiel sagen, wenn der eine oder die eine sagt, warum steht denn die Milch?
00:22:45: Auf dem Küchenblock.
00:22:46: Dann müsste man eigentlich erst mal fragen, wie genau meinst du das eigentlich?
00:22:51: Warum
00:22:51: stellst du mir jetzt diese
00:22:52: Frage?
00:22:53: Ja genau!
00:22:54: Warum stellste mir diese
00:22:55: Frage?!
00:22:56: Was möchtest du mir denn sagen eigentlich?
00:22:58: Also erstmal hinterfragen dieser Frage weil es unterwürfe also unterschwellig ist da ein Vorwurf drin in diesem In dieser Frage, warum steht die Milch schon wieder auf dem Küchenblock?
00:23:09: So nach dem Motto wer hat sie als letztes benutzt.
00:23:12: Also derjenige das letztes Benutzer stellt sich doch bei den Kühlschrank zurück und dann kamen der andere theoretisch.
00:23:18: Dann sagt der Andere vielleicht ja warum wieso was?
00:23:21: ich keine Ahnung.
00:23:22: Wenn es
00:23:23: sich stört Römser halt selber.
00:23:24: Genau so nach dem Motto dieses Kind ist trotziger dieses kritisierende dann wird dann aufgenommen Dann pusht sich gleich nach oben das Gespräch.
00:23:34: Und dann muss man einen Schritt zurückgehen und sagen, mein Schatz was meinst du denn genau mit dieser Frage?
00:23:41: Okay vielleicht nicht!
00:23:41: Mit dem Unterton weil da haben wir jetzt nämlich die nächste Ebene der Kommunikation
00:23:47: oder so keine Ahnung wie oder wie würdest du darauf reagieren?
00:23:51: also wenn jetzt?
00:23:52: also wir haben diese frage mit dem warum und im kühlschrank die hat mir tatsächlich auch eine ausbildung.
00:23:58: warum ist der?
00:23:59: warum steht die milch auf dem küchenblock?
00:24:01: Fragen mit warum verursachen bei uns immer das Gefühl, wir müssen uns rechtfertigen.
00:24:06: Also man könnte schon eine Erleichtung schaffen in dem man einfach wieso draus macht.
00:24:10: Das ist im Prinzip das gleiche Wort aber es macht... Es ist bei uns nicht so behaftet mit Rechtfertigung.
00:24:16: also im Unterbewusstsein ist es nicht so verhaftet mit Reichtfertigungen.
00:24:20: Hat es einen Grund dass die Milch noch draußen steht?
00:24:24: Und dann
00:24:24: fängt der andere vielleicht an zu überlegen?
00:24:27: Nö!
00:24:27: Genau und sagt die Andere Seite Nee, ich hab einfach vergessen sie in den Kühlschrank zu stellen.
00:24:33: Also es ist ein Schärf das Ganze eigentlich schon?
00:24:35: Komplett!
00:24:35: Und der Vorwurf ist weg...
00:24:37: Der Vorwurf is weg jetzt.
00:24:37: Wir sind auf der Sachebene und da sind wir in der Erwachsenen-Ebene weil vielleicht hat die andere Person sich ja was dabei gedacht Weil was ganz oft passiert ist, ihr fühlen uns in gewisser Weise angegriffen.
00:24:48: also mich steht schon wieder da, ist impliziert vielleicht bei dir Verdammt noch mal Ich habe jetzt schon fünfzehntausendmal gesagt dass es scheiß ist wenn die Milch auf dem Küchenblock stehen.
00:24:56: Die wird da sauer, ich mich nerv' das ignoriert er eigentlich alles, was ich sage.
00:25:02: Warum kann er das nicht einfach mal machen?
00:25:04: Das ist ja das, was sozusagen im Untertitel
00:25:07: irgendwie
00:25:08: zerstört.
00:25:09: Ich habe auch noch meinen Mann... Wir haben in unserem Auto halt öfters so einfach Taschen falls wir irgendwo mal einkaufen gehen, dass man immer eine Tasche hat, dass mal etwas reintun kann und dann hat mein Mann halt scheinbar, ich wusste es aber nicht, war das halt ne Tasche aus dem Auto die hat da dann hier unten irgendwo liegen lassen, hat die Sachen raus und liegen lassen.
00:25:32: Und ich dachte mir ja warum räumt es sich jetzt nicht auf wo sie hingehört?
00:25:35: Also in die Abstellkammer zum Beispiel, da liegen auch Taschen.
00:25:39: also das habe ich dann ein bisschen halt patzig dann gesagt.
00:25:41: Ich hab gesagt warum räumsst du die Taschen?
00:25:43: Das ist schon zweit mal seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind dass der Tasche liegt.
00:25:47: Warum räumst du den nicht dahin wo Sie hingehören?
00:25:50: Ja also diese Tasche wollte ich wieder ins Auto räumen weil wir dann immer die Taschens haben.
00:25:56: Ahja okay stimmt!
00:25:58: Aber das ist so, was derjenige sich dann denkt.
00:26:02: und also der sich hingeräumt hat die Tasche.
00:26:06: Und der andere sich denkt ja warum räumt es denn nicht weg?
00:26:09: Der eine hat sich etwas dabei gedacht und der anderen nimmt's als persönlichen Affront.
00:26:13: Was du jetzt gerade wunderbar beschrieben hast, dass gibt nämlich verschiedene Ebenen auf denen wir kommunizieren.
00:26:18: Also wir reden ja jetzt im Moment eigentlich nur über die Informationsebene, sprich was wie für Worte rausgeben aber... Es hängt noch viel mehr daran, wie wir es sagen und unsere Körperhaltung dazu ist.
00:26:29: Wir sprechen vielmehr mit Körper- und Sprache als nur mit Worten.
00:26:34: Das heißt deswegen ist Schweigen eben nicht Gold weil Schweigen auch eine Art der Kommunikation.
00:26:40: Da kann ich auch mit der Wand reden die sagt genau soviel.
00:26:42: Vielleicht
00:26:43: spricht mein Gesicht trotzdem obwohl ich nicht rede.
00:26:46: also vielleicht macht das dann den Untertitel.
00:26:48: Ähm, und jetzt hast du grad das wunderbar beschrieben.
00:26:53: Also es ist eines was du gesagt hast aber noch viel schlimmeres oder was viel mehr ausgemacht hat war das Patsige.
00:26:58: Ich
00:26:58: war patsig!
00:26:59: Ja genau.
00:26:59: Ich hab mich dann selbst festgestellt ja warum war ich jetzt eigentlich so patsich?
00:27:03: weil sie mich in dem Moment halt genervt hat?
00:27:05: Aber ich hätte ja auch, also weil ich vorher schon mal eine Tasche weggeräumt hatte.
00:27:08: Ah!
00:27:10: Aber ähm...ja, da hätte man ja auch sagen können einfach wieso Liegt denn diese Tasche da, zum Beispiel?
00:27:18: Hat das
00:27:19: einen Grund, dass die Tasche dort liegt.
00:27:21: Dann hat er beantwortet!
00:27:23: Also dein Mann hat in der Situation ja wunderbar reagiert, weil der ist in der Wachsenebene geblieben werden
00:27:27: muss und wieder
00:27:28: an deiner Elternebene warst
00:27:30: du... Der kann das doch gut, der kann auch nicht so gut mit mir streiten, weil...
00:27:35: Also er wird nicht so emotional?
00:27:36: Er wird
00:27:36: nicht sehr emotional, er ist sehr sachlich oft.
00:27:38: Also er bleibt
00:27:39: in der
00:27:39: wachsinebene?!
00:27:40: Er bleibt erstaunlicherweise häufig in der waxigen Ebene.
00:27:43: Das ist das, was mir noch mal nervt.
00:27:46: Ich will mich jetzt streichen!
00:27:47: Ja?
00:27:48: Das ist wirklich so.
00:27:49: Dann denke ich manchmal... Ey also ich kann gerade genauso gut mit der Wand reden, die ist genau so sachlich oder so emotionslos wie du gerade.
00:28:01: Also manchmal provoziere ich das auch ein bisschen, muss ich ehrlich gestehen.
00:28:05: Ich glaube dass es auch menschlich ist, dass wir manche, also dass wir Streits provozieren.
00:28:10: Da gibt es einen schönen Satz, das fällt mir gerade nicht mehr die Dame ein von der ich's hab.
00:28:17: Seine Moderaturen.
00:28:18: Den Satz weiß ich aber noch.
00:28:20: Bevor du Dinge sagst... Also überlege kurz bevor du etwas sagst verbessert dass die Situation in der Du grade bist und das ist wirklich so'n Schlüsselsatz für mich gewesen.
00:28:33: Verbesser das was ich jetzt sagen werde?
00:28:35: Die Situation!
00:28:36: Und wenn da ein Nein kommt und dann kommt ganz oft ein Nein, wenn ich in Wut bin oder in Emotion.
00:28:42: Dann versuche ich wirklich die Klappe zu halten.
00:28:45: Das gelingt mal mehr, mal weniger gut.
00:28:47: also mittlerweile das ist auch eine Übungssache, gelingt es mir besser weil manchmal ist es ja wirklich nur... Ich will das jetzt irgendwie loswerden!
00:28:55: Ich will dieses Gefühl los werden und dieses Gefühl kann ich aber auch anders kompensieren als dass ich jetzt lospolte und irgendwie den Partner oder die Partnerin da jetzt halt irgendwie föhne.
00:29:08: Also das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt, und vielleicht ein anderes Thema wie man auch so in solchen Situationen kommunizieren kann wäre dann könnte man jetzt mal den Herrn Rosenberg bemühen nämlich die gewaltfreie Kommunikation denn der hat sich überlegt wie kann ich versuchen mit jemandem zu besprechen, ohne dass ich ihn angreife.
00:29:36: Da geht es zum Beispiel erst mal darum in Ich-Formen zu kommunizieren.
00:29:40: Das hat vielleicht der ein oder andere Schmar gehört und es ist sinnvoller, Dinge in der Ich-form an den anderen zu platzieren, damit man eben nicht im Angriffsmodus geht.
00:29:50: Aber also der Rosenberg sagt okay, ich beschreibe erstmal die Situation, in der ich bin.
00:29:55: Also hier steht nämlich eine Milchtüte auf dem Küchenblock die da langsam warm wird.
00:30:03: Das ist erst mal nur eine Beschreibung der Situation, wie das steht.
00:30:08: Ich fühle mich damit unwohl dass diese Milch da steht weil ich ein Thema damit mit Lebensmittelverschwendungen habe und frage mich deshalb würde mir wünschen dass mich nicht hier auf dem Küchenblock steht sondern eher in den Kühlschrank.
00:30:23: Jetzt ist es natürlich also ein bisschen...
00:30:30: Ich dachte, bis ich das gesagt habe.
00:30:34: Hab ich es ja weggeräumt?
00:30:36: Nein, nein, nein!
00:30:39: Also diese Sexsätze, die du jetzt quasi mehr oder weniger gesagt hast und dass diese Sachliche erst erkennen was die Situation ist usw.
00:30:47: Das ist verdammt schwierig.
00:30:51: Natürlich... also wir sind darauf... also das ist eine Trainingsgeschichte weil wir sind gewöhnt zu sagen Du hast die Milchgerstimme gelassen
00:30:58: Direkt der Kommunikation.
00:31:00: Du!
00:31:01: Genau, so... So und da muss ich natürlich erst mal überlegen,
00:31:05: okay?
00:31:05: Ja, ich mach nur jungen Sprachen.
00:31:12: Jetzt will ich aber raus aus dieser Nummer und jetzt will ich ja meine Kommunikations verändern.
00:31:24: also wenn ich merke dass ich sagen will Du hast dir Milch schon wieder stehen gelassen, da einzusteigen und sagen, okay Moment.
00:31:31: Was genau stört mich denn jetzt gerade?
00:31:33: Die eigentliche Frage dahinter ist ein Bedürfnis von mir ist beschädigt oder wird angekratzt.
00:31:39: Mein Bedürftes nach Ordnung und mein Bedürfs nach Nichtverschwendung von Lebensmitteln zum Beispiel.
00:31:48: Und das kommuniziere ich.
00:31:50: Dafür muss ich mich erst mal hinterfragen, was genau ist mein Thema?
00:31:55: Weil die Milch an sich ist es nicht.
00:31:58: Oder ich fühle mich halt persönlich angegriffen, weil egal, was ich sage ... Ich war drei Pizzen, egal, ich werde ignoriert.
00:32:05: Also das heißt, wenn ich ... Was für sich Milch steht da und dann stehen noch fünf andere Sachen, auch generell liegen ständig irgendwelche Sachen rum.
00:32:14: Auch wenn ich sage, mir stört das, interessiert es keinen fühle ich mich in meinen Bedürfnissen nach Ordnung und auch nach meinem, ich bin wichtig oder das was ich brauche ist wichtig beschädigt.
00:32:29: Also diese gewaltfreie Kommunikation wendet man ja auch an in der Kindererziehung.
00:32:36: zum Beispiel dass man auch Kindern Sachen erklärt bevor man.
00:32:42: oftmals neigt man dazu erst Anfang zu schimpfen.
00:32:48: Aber auf Kinder verstehen oft gewisse Situationen ja noch gar nicht.
00:32:52: Dass man sie einfach erst mal sachlich erklärt, warum bis heil was so ist wie zum Beispiel jetzt in dem Beispiel es die Milch wenn die da steht dass die warm wird und dann verdirbt Und dann können wir sie nicht mehr trinken.
00:33:05: Also ganz logisch eigentlich.
00:33:08: Also das das auch einfach zur Erklärung beiträgt zb auch wenn ich mit einem Kind mich unterhalte weil es dann vielleicht Das ist einfach noch nicht weiß, zum Beispiel.
00:33:18: Und was dann auch noch passiert ist, dass das Kind sich ernst genommen fühlt?
00:33:21: Genau!
00:33:22: Also da gehst du auf Aurohöhe... Deswegen
00:33:25: fragen ja auch meinen Sohn z.B.
00:33:27: sehr viel warum ist das so?
00:33:31: Warum...?
00:33:34: Zum Beispiel wohin gehst Du?
00:33:35: Z.B.,
00:33:35: er fragt manchmal fremde Menschen so, wohin geht's
00:33:38: Du?!
00:33:39: Oder er ist sehr ... Auf Menschen die Verletzungen haben z. B.?
00:33:46: Er würde dich zum Beispiel fragen, weil du hast da einen ... Was ist das?
00:33:51: Kinesiotape am Knie.
00:33:53: Würde er dich jetzt fragen was hast du da gemacht?
00:33:57: Warum hast du das?
00:33:59: Also würd ich dich das fragen?
00:34:00: Ja.
00:34:00: Einfach ganz normal und du würdest sagen ja da hab' ich mich verletzt, jetzt habe ich dieses Kinesiotape.
00:34:04: Du wirst es anfangen einfach zu erklären.
00:34:06: Genau.
00:34:07: Ganz sachlich ohne ähm... zu fragen, ja warum wohl habe ich da jetzt das?
00:34:12: Genau.
00:34:12: Das ist auch nicht mein Kind.
00:34:14: Es ist sowieso noch mal anders.
00:34:15: aber das ist glaube ich tatsächlich auch so der Punkt.
00:34:18: also ich merke auch dass weil ich mit Kindern echt immer genauso rede also dass ich ihnen Dinge erkläre oder mit ihnen spreche als wären sie... Als ich gehe auf ihre Augenhöhe runter finden die das immer ganz toll drei bis andere Kinder, ob mein Kind das jetzt... Mein Kind wird es gerade nicht mehr toll, aber mein Kind ist auch nie mehr kind Weil ich versuche, mit denen auf Augenhöhe zu reden.
00:34:39: Also sie ernst nehmen mit ihren Fragen und genau das ist die Kunstarbeit.
00:34:45: Wenn du in der Rosenberg-Gewaltfreien Kommunikation geht es... In gewisser Weise auch da.
00:34:53: Es geht immer um Respekt und Augenhöhe.
00:34:57: Und das heißt aber nicht, dass man jetzt Kindern zum Beispiel keine Grenzen setzen darf.
00:35:02: z.B.,
00:35:03: dann ist die Frage was heißt das Grenzensetzen?
00:35:06: Wenn viele hören Grenzen setzten, können wir eine eigene Folge überdrehen, vielleicht nur kurz ... Die Grenze ist mein eigener, meinen Bereich ist die Grenze.
00:35:16: Also das Kind darf frei sein in seinem, was es tut und fragt und wie auch immer.
00:35:21: Die Grenz, die es vielleicht überschreitet, ist meine Grenze, die im eigenen Persönlichkeitsbereich geht.
00:35:27: nicht ich zäune das Kind ein mit Regeln und Vorgaben
00:35:31: usw.,
00:35:32: sondern das Kinder darf sich frei bewegen.
00:35:34: aber es gibt halt sozusagen Sicherheitsgrenzen und eben wenn es mich oder wenn es einen Menschen in Person betrifft da darf sozusagen auch begrenzt werden.
00:35:44: Und das kommt immer wieder mit meinem Pupat hier zu Hause, da ist es jetzt so.
00:35:51: der ist schon sehr fürsorglich und ist echt eigentlich ganz gut sozialisiert.
00:35:55: aber was gerade voll abgeht ist wenn er irgendwo hin will ist alles andere unwichtig.
00:36:01: also das heißt ich muss... Ich bin sowieso ja Taxi momentan.
00:36:06: Ja ich könnte mir aus einem Taxischilder aufs Auto machen.
00:36:10: versteht er nicht, warum ich nachts um halb eins oder eins ihm jetzt nicht am Dienstagabend abholen will.
00:36:15: Also... Ich bin ja zu Hause!
00:36:17: Ich könnte ja aufstehen ins Auto steigen und zum Bahnhof fahren.
00:36:20: Jetzt ist das nicht weit in Schwalbach, da sind wir relativ nah beieinander.
00:36:23: aber ich muss halt wach werden, aufstehe ins Auto, steige und dann muss ich wieder einschlafen weil ich muss nix morgen um sechs Uhr aufsteh'n.
00:36:30: dass sich das nicht möchte kann überhaupt nie nachvollziehen.
00:36:34: Ja also das ist so.. Und das ist auch eine Grenze die ich versetze weil sie meine Schlafqualität in dem Fall, manche Bedürfnisse schlafen irgendwie einschränken würde.
00:36:44: Also ich glaub mal kurz einzuhaken.
00:36:48: Mein Sohn ist ja noch fünf, aber mein Mann hat auch gemeint, also wenn mein Sohn mal fortgeht dann hole ich den egal um welche Uhrzeit.
00:36:55: Aber so her kannst du machen!
00:36:56: Ich mach das nicht... Also wie ist da mein Schlafbedürfnis?
00:37:00: Liegt bei mir einiges höher als beim Mann.
00:37:02: Bei meinem Mann muss ich sagen der schläft auch sofort ein.
00:37:06: Der legt sich hin und zack ist er weg.
00:37:09: Also
00:37:10: ... Ja.
00:37:10: Aber das ist auch nette Sache, wie kommuniziere ich das?
00:37:13: Wie rede ich mit meinem Kind und erkläre ihm jetzt, dass sich das nicht möchte?
00:37:18: Auch da irgendwie immer dieses Thema Augenhöhe.
00:37:21: Und aber vielleicht noch dazu, wenn Ärger in der Beziehung sind um die Brücke dahin zu schlagen also wenn die Beziehungen nicht mehr funktionieren weil die Kommunikation in der Ehe oder in der beziehung nicht mehr funktioniert gibt es ja oft die Situation, dass wenn das Kind dabei ist.
00:37:40: Die Eltern versuchen ganz normal und neutral zu sein um sich das anmerken zu lassen.
00:37:47: Und das ist tatsächlich was ... Das merkt nicht Kinder.
00:37:51: Also wir haben nämlich einmal diese Kommunikations-Ebenen und da gibt's immer noch, ich sag mal, das ist so Untertitel.
00:37:57: Nämlich die Energie, die hinter in dem Raum ist.
00:38:02: Darüber gibts auch wirklich Studien, die bestätigen, Ärger im Raum ist oder die Beziehung in Ungleichgewicht ist, dann spüren das die Kinder.
00:38:13: Egal was auf der Informationsebene gesprochen wird, dass die Aura darunter spülen die und das wiederum beeinflusst auch die Kinder und verunsichert auch weil sie merken okay also Ist das hier sicher geht immer um eine Form von Sicherheit.
00:38:32: ja habe ich Und dementsprechend möchte ich noch mal appellieren, auch an der Stelle der Kinder zuliebe zu versuchen oder wieder in die Kommunikation zu gehen.
00:38:44: Und vielleicht wie gesagt wenn man das zu zweit nicht mehr schafft und es sind immer zwei, die da dran.
00:38:49: Schuld sind, dass wenn es nicht mehr funktioniert sind immer beide dran.
00:38:53: Schuld dann sich vielleicht doch jemanden drittes dazu zu holen, der das Ganze ein bisschen moderiert und eben auch hilft vielleicht manche Sachen einfach aufzuklären?
00:39:01: Ja also ich Ich glaube, es gibt zwei verschiedene Seiten als einen, dass die einem überhaupt nicht mehr miteinander reden.
00:39:09: Das gibt's ja auch bis sie gar nicht mehr kommunizieren und feststellen, eigentlich müssten wir kommunizier'n aber tuns nicht, das wird einfach ignoriert.
00:39:16: Bis es halt irgendwann mal eskaliert oder irgendwann ein Punkt da ist wo dann die Beziehung am Ende ist.
00:39:27: Und die Partnerschaft?
00:39:29: Oder sie weiter miteinander leben oder sie erkennen, okay es muss einen Schlussstrich drunter.
00:39:37: Aber es gibt natürlich auch die Heerseite wo dann zum Beispiel in der Beziehung oder Partnerschaft nur gestritten wird, wo wirklich jedes Gespräch eigentlich fast eskaliert.
00:39:49: also das heißt dass keine normale Kommunikation mehr möglich ist.
00:39:53: ich spreche da was jetzt auch seine eigene Fahre nicht.
00:39:57: Meine Eltern, muss ich sagen, haben auch viel gestritten.
00:40:03: Und ich muss ehrlich sagen... Also rückblickend!
00:40:07: Ich bin froh dass sie sich nicht am Scheiden lassen weil er hätte mir das glaube ich nicht vorstellen können bei irgendeinem Elternteil alleine leben zu können.
00:40:15: aber rückblickend habe ich mir manchmal wirklich als Kind gedacht.
00:40:19: Ich hab die Spannung gespürt.
00:40:21: In dem Moment, wo sie sich gestritten haben, hab ich aufm Tunis vermieden, irgendeine von beiden zu begegnen.
00:40:27: Weil die sind ja dann in so einer ...
00:40:30: Kramfaltung?
00:40:32: Da wär ich dazwischen geraten oder meine Geschwister.
00:40:38: Und da hätt ich mir gewusst auch bitte lasst euch scheiden!
00:40:41: Das hab ich mir echt gedacht.
00:40:43: Es halte ich nicht mehr aus.
00:40:44: als Kind, habe ich mir das gedacht.
00:40:50: Also, Rückblick bin ich froh, dass sie es nicht getan haben.
00:40:52: Aber irgendwann hat sich's dann auch wieder ausbalanciert.
00:40:57: Ich weiß nicht, was die getan haben und was auch immer.
00:41:00: Vielleicht hab ich mich auch Hilfe gesucht?
00:41:02: Ich weiß das nicht mehr.
00:41:03: Ich habe nie darauf eingegangen bei meinen Eltern.
00:41:07: Aber ich dachte mir auch ... Als Kind spürst du diese Spannung, diese Konflikte, diese Energie, diese Kampfhaltung.
00:41:16: Musst du als Kind dann... Mitaushalten sozusagen.
00:41:18: Und dann geht das Kind vielleicht auch noch in so eine Rolle, dass es anfängt die Verhandlerrolle einzunehmen?
00:41:26: Ich weiß noch ... Also ich bin jemanden der auch gerne Harmonie haben möchte.
00:41:35: Wenn das zu laut geworden ist, bin ich plötzlich manchmal runtergetraut und hab gesagt, du hörst jetzt bitte aufzustreiten.
00:41:43: Hört jetzt aufzuststreiten, habe ich einfach gesagt!
00:41:46: Ja, also das ist dann ... Also als Kind ist es schon.
00:41:49: Ich weiß nicht, wie alt ich dabei war.
00:41:50: Keine Ahnung, weiß ich nicht mehr genau.
00:41:52: Aber heute bitte aufzustreiten?
00:41:54: Mein Sohn ist auch öfter mal runtergekommen oder hat sich da irgendwie versucht zu vermitteln und ich mein, ich hab das dann Gott sei Dank zumindest geblickt zum einen dass die Situation gerade für ihn scheiße ist.
00:42:09: Also ob's funktioniert hat, kann ich nicht sagen.
00:42:11: Das werden wir später irgendwann sehen.
00:42:13: aber ich hab versucht ihn aus dieser Verantwortung rauszuholen und zu sagen es ist jetzt gerade nicht deine Verantwortung uns jetzt hier auf dass wir beide Frieden miteinander schließen das ist nicht dein Job also ihnen davon zu befreien weil das ist mich irgendwie so dieses Und die Kinder gehen dann in diese Verantwortung.
00:42:30: Kinder sind sehr anpassungsfähig Kinder versuchen eben diese Harmonie zu schaffen Weil Aus der evolutionären Geschichte heraus die Kinder natürlich irgendwie gucken müssen klarkommen.
00:42:41: Also sprich, dass diese Ebene der Sicherheit nicht wegbricht weil die versorgt sind mit Essen trinken und so weiter und mit Liebe und Zuwendung.
00:42:48: und dementsprechend sind Kinder sehr darauf bedacht irgendwie zu vermitteln und irgendwie dafür zu sorgen das die Situation wieder gut wird.
00:42:57: und das kann halt in eine Überverantwortung gehen die nachher im Erwachsenenalter auch wieder Blöd ist, weil ich mich dann für alles verantwortlich sehe und auch irgendwie alles annehme was alle Leute außen von mir zu mir antragen.
00:43:12: Also da kann ich jetzt ein bisschen aus eigener Erfahrung sprechen.
00:43:15: Meine Eltern leben zwar nicht mehr aber wir hatten im Haus also ich habe relativ... Es gab komische Familien-Situationen, aber im Haus gab es immer Konflikte.
00:43:24: Das heißt, das war immer so eine diffuse Spannung wie du sie beschrieben hast auch im Haus und ich hab versucht das irgendwie zu kompensieren Und mir wurde auch gerne die Verantwortung dafür gegeben.
00:43:35: also sprich Du bist schuld daran dass jetzt wieder Streit ist weil ich jemand bin der es angesprochen hat.
00:43:41: Ich habe schon immer viel geredet ja und bei mir Zuhause galt eher von wegen Schweigen Gold.
00:43:49: Wir reden da jetzt nicht drüber, weil wenn Konflikte ... Also dann haben wir ein Konflikt und wenn wir einen Konflikten haben, das ist scheiße!
00:43:54: Konflichte waren für alle immer so no-go.
00:43:58: Das stimmt ja nicht.
00:44:00: Ein Streitgespräch ist nicht per se schlecht.
00:44:04: Nee, gar nicht.
00:44:04: Es
00:44:05: geht darum, ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen und den anderen nicht zu verletzen?
00:44:10: Ja, nicht Respektlos zu sein.
00:44:12: Ja, genau.
00:44:13: Und dann zu gucken ob man die Dinge, die Bedürfnisse oder was auch immer gerade das Thema ist aufzudröseln um es dann vielleicht verändern zu können ja
00:44:23: Also ich muss sagen mein Mann und ich wir streiten relativ selten.
00:44:27: Dann haben wir halt mal eine lebhafte Diskussion aber es ist jetzt nicht so dass wir also richtig streiten.
00:44:34: Mein Sohn ist dann auch manchmal dabei wenn wir halt diskutieren.
00:44:37: er versucht einfach schon mit zu diskutieren.
00:44:41: Das finde ich immer ganz witzig.
00:44:48: Wenn es dann gar nichts angeht und sagen wir schon, Mama und Papa unterhalten sich gerade ein bisschen angeregter.
00:44:55: Wir müssen da kurz was ausdiskutieren.
00:44:56: Ja sehr schön!
00:45:01: Genau.
00:45:02: und was wir hier noch am Zettel haben glaube ich...
00:45:07: Hast du was auf dem Zettel?
00:45:08: Habe ich noch was im Zettl.
00:45:09: Du hast hier geschrieben, Handyzeit alter!
00:45:13: Weil ja häufig wir auch kommunizieren nicht mehr am Telefon.
00:45:19: Das Telefon die Hand nehme und miteinander reden sondern wir schreiben ja schön mal Textnachrichten und so was.
00:45:24: Ohja das ist auch ganz großes Kino ist immer.
00:45:26: dieses habe ich auch immer wieder mal bei Klientinnen oder so.
00:45:31: Ich hab da meiner Freundin, meistens ist es dann nicht unbedingt die Beziehung.
00:45:34: Sondern dann ist das vielleicht eher so die Freundin oder so ... Da habe ich jetzt was geschrieben.
00:45:39: und also wir haben ein Konflikt.
00:45:41: Was weiß ich?
00:45:42: Mich hatte eine Klientin, die hat mit ihrer besten Freundin einen Konflikt und die haben viel über WhatsApp kommuniziert Und das kann man machen.
00:45:52: Schwierig!
00:45:53: Aber gerade wenn man nur Worte formuliert, sprich ein Text schreibt Dann fehlen die Ebenen.
00:46:00: Es fehlt sowieso einmal die persönliche Ebene, weil ich nicht da bin.
00:46:04: Dann fehlt die Stimmlage und dann ist es nur noch die reine Informationsquelle.
00:46:08: Und da ist ein Interpretationsspielraum ...
00:46:13: Sehr groß!
00:46:15: Der halt gigantisch ist, genau.
00:46:17: Das ist so was...
00:46:20: Wie hat dir das jetzt gemeint?
00:46:21: Genau wie hat ihr das jetzt meint?
00:46:23: oder also ich merke dass mal meiner Schwiegermama Schön groß, wenn du das hörst.
00:46:29: Sie weiß es mittlerweile und versucht es auch anders zu machen aber sie arbeitet sehr viel in Aussagen.
00:46:37: Also manchmal sind die tatsächlich dann eben passiv-aggressiv.
00:46:40: also sie kommen dann passiv aggressiv an auf der anderen Seite weil so formuliert ist ja wir haben uns ja ewig nicht gesehen Punkt Ja, erstmal ist das eine Information.
00:46:53: Aber bei mir geht sofort der Interpretationsmodus los.
00:46:57: Boah jetzt kommt... Ist da unterschwellig ein Vorwurf drinne?
00:46:59: Dass wir uns ewig nicht gemeldet haben typisch Eltern zum Beispiel und das Ding ist wie kriege ich das wieder raus wenn sie daraus eine Frage geben?
00:47:09: also ganz einfach wäre es gewesen daraus ne Frage zu machen.
00:47:12: wollen wir sich mal wieder sehen.
00:47:13: Ich vermisse euch Das ist die Emotion, die dahinter ist.
00:47:17: Ich vermisse euch und das Bedürfnis.
00:47:20: Ich möchte euch mal
00:47:20: wiedersehen.".
00:47:21: Und dann ist sofort bei mir auch eine andere Teil angesprochen nicht mehr der aggressive Teil, dass ich denke, boah jetzt triggert die mich wieder?
00:47:30: Das erkennt ich.
00:47:31: Sondern auf Erwachsenebene kann ich verstehen wir haben uns auch wirklich lange nicht gesehen so.
00:47:36: Also manche Sachen einfach in ne Frage zu formulieren aber wenn es gerade um heilige Themen geht vielleicht manchmal wirklich das Thema besser... zu sprechen.
00:47:47: Ich bin Verfechterin der Sprachnarrichten bei solchen Sachen, eigentlich bin ich Verfechterin des Telefonats oder des persönlichen Treffens.
00:47:56: aber wenn das nicht geht oder nicht zu viel Angst verursacht... Dann bin ich eine Befürworterin der Sprachnarricht, weil dann habe ich noch einen zweiten Kanal.
00:48:05: Also ich höre auch dazu wie fühlt sich der andere?
00:48:08: Was will da gerade sagen?
00:48:09: was ist für ne Stimmfarbe dabei?
00:48:11: Ist er aufgeregt oder ist eher traurig oder so?
00:48:13: Ich hab gleich nochmal ein anderes Informationsgehalt das einfach automatisch und unter Bewusstsein mit aufgenommen wird Und damit bekommt die ganze Information eine andere Farbe.
00:48:27: Und das ist so ein bisschen, weil ich hab deswegen noch mit aufgenommen.
00:48:33: Weil es natürlich ein Thema ist, was wir immer wieder hören, dass unsere Kommunikation wegbricht und mehr über Handy sprechen.
00:48:42: Dass da irgendwie so viel verloren geht?
00:48:43: Ja genau!
00:48:44: Das ist das, was verloren geht.
00:48:45: Die persönliche Ebene geht da einfach verloren.
00:48:48: Aber man kann sie auch anders sozusagen wieder mit auffangen.
00:48:53: Also als eigener Erfahrung... Wenn ich jetzt zum Beispiel meinem Chef kommunizieren möchte.
00:49:02: Was heißt, ob ich was von ihm möchte?
00:49:07: Also für mich ist es wichtig auch Urlaub oder mehr Geld oder ein Gespräch oder
00:49:14: zu viel Arbeit oder
00:49:16: weil man das auf dem Herzen liegt oder irgendwie sowas.
00:49:18: also nichts Einfaches wie so Ich mache jetzt mal Pause oder sowas sondern einfach weil du auch was loswerden möchtest, oder sowas.
00:49:26: Dann suche ich ... hab ich mir vorgeschworen, ich such immer das Gesprächs-, das persönliche Gespräch am Telefon- oder eben dann in der Arbeit, weil das geht so was in die Hose, wenn du dann Nachrichten schreibst?
00:49:44: Also nicht jetzt über WhatsApp, ist ja nicht richtig Kanal!
00:49:48: für die Arbeit, aber zum Beispiel bei mir Teams in der Arbeit.
00:49:51: Es ist einfach auch nicht das richtige Kanal über Teams zu schreiben.
00:49:55: z.B.,
00:49:55: wenn du dir was wichtig ist oder auch umgekennen werden, wenn einem Chef etwas wichtig ist sollte oder Chefin ist egal und du möchtest dann Mitarbeiter oder Mitarbeiterin irgendwas Wichtiges mitteilen, was dir selber wichtig ist, dann ist es für mich immer das A&O, das persönliche Gespräch oder das Telefonat zu suchen weil Text ist so unterschiedlich zu interpretieren.
00:50:17: Es habe ich schon festgestellt, mein Mann Chef und ich wissen recht unterschiedlich was Kommunikation betrifft.
00:50:21: Wir interpretieren oft sehr unterschiedlich.
00:50:23: Und da kam dann schon viele Interpretationen raus und dachte mir ne das tue ich jetzt nicht mehr an!
00:50:29: Ich rufe wenn dann immer an weil ich dachte mir egal wie klein die Sache ist immer anrufen und es persönlich besprechen.
00:50:36: Das Problem ist ja bei dem was du interpretierst nimmst du deine Erfahrung Deine Wirklichkeit, all deine Prägung mit.
00:50:46: Die fließen da alle mit rein und das sind ja andere als die, die er hatte.
00:50:50: Genau richtig!
00:50:50: Das ist ja komplett unterschiedlich.
00:50:52: Das heißt... Er meint vielleicht ganz anders als ich es aufnehme zum Beispiel?
00:50:57: Genau.
00:50:58: Also es trifft bei dir einen Triggerpunkt den er gar nicht erkennen kann weil er ist ja nicht in deinen Schuhen durchs Leben gelaufen.
00:51:05: Ja genau.
00:51:06: Es ist ja bei jedem Mitarbeiter unterschiedlich, jetzt hast du vielleicht zwanzig Mitarbeiter unter dir und es bei jedem anders Ja, also das heißt du weißt nie genau wie der andere das eigentlich aufnimmt.
00:51:15: Genau!
00:51:16: Also von daher finde ich immer dass gerade wenn es zwischen Chef und Mitarbeiter ist immer wichtig das persönliche Gespräch im Telefonat oder wie gesagt angesichts zu angesichts weil du auch die Mimik mitbekommst find ich immer irgendwie wichtig vor allem dann wenn's dir selber wichtig ist.
00:51:33: Also da hätte ich noch zwei Sachen zu ergänzen.
00:51:35: was eine ist Nicht in der Emotion.
00:51:37: Genau, nicht indem wir zu sachlich bleiben!
00:51:39: Also auch nicht wenn jetzt was passiert?
00:51:41: Erwachsene
00:51:41: ich.
00:51:41: Genau.
00:51:42: also wenn etwas passiert... Sie hatten es gestern gerade, mein Mann hatte das.
00:51:46: Da hat dann Sonntags seine E-Mails gelesen und habe ihn erst mal geschimpft selber schuld.
00:51:49: Hat da so eine E-mail gekriegt von seinem Vorgesetzten, die ihm halt überhaupt nicht getaukt hat.
00:51:55: Das heißt, sein Energiewirt ist voll hoch gegangen.
00:51:57: Wie gesagt, danke.
00:51:58: Jetzt hast du schlechte Laute oder die Zimmermenne?
00:52:00: Gucken wir mal.
00:52:03: Und er wollte direkt antworten per Mail Ja und dann habe ich ihn noch ausbremsen können an der Stelle.
00:52:09: Ich hab ihm empfohlen, an der stelle es nicht zu tun weil in der Emotion kommt meistens nichts mit dabei raus.
00:52:14: Weil das ist dann ja ein entweder... Das meiste ist ja dieses Kind ich irgendwo getriggert Und versucht dann sozusagen sich auf eine andere Ebene also meistens eine übergeordnete Rolle zu heben und dann eben wie gesagt auch wieder nach unten zu reden.
00:52:30: Du hast und das geht so nicht, usw.
00:52:32: Also wieder diese Vorwurfsebene.
00:52:34: Das heißt also immer raus aus der Emotion abkühlen lassen gucken was steht eigentlich für mein... Was?
00:52:39: warum bin ich jetzt sauer?
00:52:41: Was steht hinter diesem in der der Wut?
00:52:43: Was welches Bedürfnis?
00:52:44: Wo fühle ich mich vielleicht nicht gesehen, nicht gewertschätzt?
00:52:47: Was weiß ich ja dass erst mal wahrzunehmen um dann dieses Gespräch auch vorzubereiten.
00:52:55: Wenn ich dann halt eins wünsche, das kann ich ja per E-Mail oder per Teams oder was auch immer anfragen.
00:52:59: Oder einen Termin einstellen und wie auch immer dass dann in der Arbeit funktioniert.
00:53:03: Aber wichtig ist tatsächlich Das ist mich das was in vielen Unternehmen einfach läuft.
00:53:08: Das merke ich auf bei meinem Bei meiner Arbeit.
00:53:12: Es wird immer in der Küche über das Problem gelehrt wird.
00:53:16: In einer Arbeitsküche, bei der Kaffeemaschine.
00:53:19: Da reden also zwei Leute miteinander über ein Thema von was weiß ich?
00:53:23: Über den Chef zum Beispiel.
00:53:24: oder war es jetzt wieder schief gelaufen ist?
00:53:25: Was im Projekt nicht läuft?
00:53:27: wie
00:53:28: auch immer?
00:53:29: Man redet ja eigentlich nur über das, was sich nicht gut lernt.
00:53:31: Genau!
00:53:32: Also zwei Menschen unterhalten sich und beide können das Problem nicht lösen.
00:53:36: Der eine ist zwar betroffen aber er kann das Problem Oder braucht ein Projektleiter oder eine andere Person, aber nicht die, die gerade neben ihm steht.
00:53:44: Das heißt er beschwert sich!
00:53:46: Beschweren ist ein schönes Wort.
00:53:47: Auch da kommunikte deutsche Kommunikation, deutsche Worte beschweren.
00:53:51: Also er beschwert sich... also man legt sich selbst Gewicht auf die Schulter im Endeffekt indem er das sozusagen kommuniziert.
00:53:58: Legt dem anderen auch noch gleich Gewicht mit oben drauf weil der kann das gar nicht lösen.
00:54:02: Der geht damit aber vielleicht schwangerweise.
00:54:03: Ich denke ja vielleicht kann ich wenn er je nachdem wieder gestrickt ist wie kann ich dir Personen vielleicht noch helfen mit einem Tipp?
00:54:08: Mit einem Ratschlag was weiß ich so.
00:54:11: Das heißt zwei Leute unterhalten sich und lösen das Problem nicht oder vielleicht auch vier oder fünf.
00:54:16: Das bleibt in einer Blase, wo man sich lösen kann.
00:54:19: Weil ich vielleicht Angst habe mich an den zu wenden der es lösen könnte weil das ... Vielleicht der Vorstandsvorsitzende ist oder so.
00:54:27: Also wirklich ein hohes Tier und vielleicht ist das gar nicht die Hierarchie Ebene.
00:54:31: Vielleicht muss ich auch noch Ebenen überspringen?
00:54:35: Und ich trau mich das nicht.
00:54:37: Meine Erfahrung, das ist jetzt meine Erfahrung Ich bin jemand Ich bin schon immer mutig gewesen und habe meine Dinge direkt an denjenigen gewandt, auch in meinem Chef oder dem Vorgesetzten.
00:54:49: Und hab auch Hierarchiestufen übersprungen.
00:54:52: Geht einfach zu dem der das Problem lösen kann weil alle anderen dazwischen ... vergessen es vielleicht, weil die gar nicht ... Entweder sehen sie's nicht für wichtig an.
00:55:03: Sie legen's unter einen Teppich oder was weiß ich?
00:55:07: Wenn wirklich was ist, wo du was dir am Herzen liegt, dann geht zu der Person, die es verändern kann.
00:55:13: Vielleicht verändert sie das auch nicht!
00:55:15: Aber das ist dein Handlungsspielraum den du hast.
00:55:17: Du kannst nur das machen, was in deinem Handlungspielraum ist und in dem Fall das Problem dazu positionieren, wo es gelöst werden
00:55:24: kann.".
00:55:25: Deswegen offene Kommunikation, also auch in der Arbeit offen kommunizieren und auch Dinge offen auszusprechen.
00:55:32: Zum Beispiel wenn man in einem Team ist und es läuft irgendwas schief, das schlägt sich ja auch nieder auf die... wie soll ich sagen?
00:55:43: Die Team-Kommunikation.
00:55:47: Auf
00:55:47: die Energie des Teams.
00:55:48: Das schlägts sich nieder und wenn das halt immer so bleibt, dass dann immer etwas anders gesprochen bleibt Sei es, egal ob es welche Person es betrifft oder ob das allgemeine eine Situation ist im Unternehmen oder sonst was.
00:56:00: Das drückt halt alles und beeinträchtigt auch die eigene Arbeit der anderen Teammitglieder.
00:56:06: Deswegen ist offene Kommunikation und der Mut dahinter natürlich sehr wichtig und es muss halt auch gefördert werden leider... von Co-Unternehmen.
00:56:13: Ich wollte jetzt gerade sagen, das ist natürlich sinnvoll wenn das die Führungskraft zum einen vorlebt und die Fährungskraft auch eben fördert.
00:56:20: Das ist dann eine andere Geschichte dass ja manchmal vielleicht auch nicht bewusst also der Führungskraft schon nicht bewusst ist.
00:56:29: Man muss sich ehrlich aber sagen ich war mal selber Führungenskraft und da habe ich das schon versucht und ich hoffe ich hab es ganz gut gemacht dass jeder, jederzeit zu mir kommen kann und alles irgendwie besprochen werden kann.
00:56:42: Und ich versuche dann zu helfen.
00:56:44: also das ist ja das nächste eben damit die nächste Hierarchiestufe erreicht werden kann wenn das irgendwie weiter oben angebracht werden muss.
00:56:54: Das ist.
00:56:54: aber genau das machen viele nicht weil ihnen Mut fehlt weil sie Angst haben, ihren Job zu verlieren.
00:57:01: Weil sie Angst hat, dass sie dann keine Ahnung noch die blöde Arbeit bekommen... Also irgendwie sich sozusagen
00:57:08: negativ
00:57:08: auf sie
00:57:10: auswirkt und das ist als Fehler angekreidet wird.
00:57:12: genau?
00:57:13: Genau!
00:57:13: Und da kann ich nur sagen ja es kann vielleicht mal passiert sein auch um meinem Leben aber ich habe das tatsächlich wenn er nie so wahrgenommen bzw hab an der Stelle das Unternehmen verlassen.
00:57:27: Wenn
00:57:30: man nicht offen kommunizieren kann, ist finde ich es schwierig.
00:57:32: Ich find's dann echt anstrehend auch.
00:57:35: Genau und das ist doch ein ganz guter Abschluss würde ich sagen.
00:57:40: Also vielleicht nochmal so zusammenfassend in Ich-Botschaften kommunizier'n
00:57:48: die
00:57:49: Situation beschreiben versuchen auf einer sachlichen Ebene zu bleiben in Klammern erwachsen ich Wenn du in eine emotionale Situation gerätst, also wenn du emotional wirst, tritt einen Schritt zurück treten.
00:58:02: Weil das ist ein Indiz dafür dass du jetzt gerade wie gesagt in deinem Kind ich bist und dass das alles was jetzt aus dir rauskommt vielleicht und sehr wahrscheinlich die Situation nicht verbessert, die da gerade ist.
00:58:15: Und diesen Satz vielleicht noch mitzugeben zu sagen okay bevor ich das jetzt sage verbessert.
00:58:21: dass diese Situationen der ich grade bin kann echt helfen kann ich dir empfehlen?
00:58:24: Soll
00:58:25: ich selber so denken ja was ich jetzt sagen werde wird es jetzt ganz besser machen
00:58:30: genau nein
00:58:31: lieber.
00:58:33: und gleich noch der Appell jetzt an dieser Stelle nochmal ganz deutlich an euch Männer die uns auch zu hören versucht aus dieser typischen Rolle des Mannes, der sich versorgen lässt rauszugehen.
00:58:48: Diese patriarchalen Strukturen sind an der Stelle auch nicht beziehungsfördernd und wenn ihr eine Frau wollt die mit euch auf Augenhöhe agiert und dir auch mit euch gerne ins Bett geht dann wäre es gut dass ihr euch aus der Kinderrolle heraus bewegt.
00:59:04: Naja ist auch förderlich für die paterschaftliche Nähe.
00:59:07: also ich Das ist jetzt
00:59:09: immer.
00:59:12: Das ist ein gutes Schlusswort!
00:59:15: Also, lieben Sinne wünschen wir euch... Genau,
00:59:19: immer schön dranbleiben, immer für miteinander kommunizieren.
00:59:22: Da funktioniert es auch mit der Nähe.
00:59:24: Ist doch... Also
00:59:28: einen schönen Tag.
00:59:29: und wenn du gerade beim Putzen bist Du weißt ja, jetzt machst du mal kurz eine Pause.
00:59:33: Oder ein Garten kießt, keine Ahnung.
00:59:35: Oli, wann kommen die Folger raus?
00:59:36: Ich weiß nicht, wie lange.
00:59:37: Das dauert noch ein bisschen glaube ich.
00:59:39: Er war vielleicht wieder doch eher beim Putzen.
00:59:41: Kocht dir noch einen kleinen Tee oder einen Kaffee oder was auch immer und nimm dir mal fünf Minuten für dich.
00:59:46: Genau!
00:59:47: Also mach's gut!
00:59:48: Bis
00:59:48: dann, Tschüss!
01:00:03: Dann abonnier uns und erzähl gerne deinen Freundinnen von unserem Podcast.
01:00:07: Wir nehmen dich weiter mit in unseren Alltagswahnsinn, in unsere Aha-Momente und in all die Themen, die endlich mal ausgesprochen werden dürfen!
01:00:15: Neue Folgen gibt's übrigens jeden Monat – immer am dritten Donnerstag.
01:00:19: Wenn du also Lust hast auf ehrliche Gespräche, Chaosgeschichten und Frauenpower ohne Filter dann hör beim nächsten Mal unbedingt wieder rein.
01:00:27: Und wenn du uns zwischendrin vermisst findest du uns auch auf Instagram unter Soulwork und innere Kraft
01:00:32: Oder unter Bianca Leitz-Mental.
01:00:35: Und bis dahin sei lieb zu dir, wirklich!
01:00:38: Deine Julia
01:00:40: und Bianca
01:00:41: Bis zum nächsten Mal Tschüss.
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